Dialoge

    Dialoge
 

Folge

Dialoge

5

Mason: Trinken wir darauf, dass unsere Träume wahr werden.
Santana: Trinken wir auf einen neuen Anfang.

5

Joe: Ich bin schuldig, bis ich das Gegenteil beweise, obwohl es ihm Gesetz anders steht.

6

Ruben: Die Kinder müssen ihre Flügel ausprobieren.

8

CC: In fünf Jahren wird Channing (Mason) den Weg zum Gouverneursitz gefunden haben.
...
CC: Mason, wo willst du denn hin?
Mason: Ich verschwinde lieber. (zu Patrica) Wir treffen uns im Wagen.
CC: Ich kann ja deinen Unmut gut verstehen, aber einflussreiche Leute Hals über Kopf zu verlassen, die nur hergekommen sind um dich zu sehen ist nicht nur unhöflich, sondern dumm!
Mason: Was du getan hast ist für mich unverzeihlich. Dieser Toast auf Channing!
CC: Das war ein Versprecher. Das tut mir furchtbar leid.
Mason: Ich will dir jetzt mal was sagen. Etwas was ich oft empfunden, aber nie ausgesprochen habe. Ich habe seit dem Tod von Channing immer wieder das Gefühl, das du möchtest, das ich so werde wie er. Du erwartest, das ich so bin wie er, aber ich bin nicht Channing Jr. Ich hab mich oft gefragt, warum du deinem zweiten Sohn deinen Namen gegeben hast.
CC: Mason, ich habe schon mal versucht dir das zu erklären. Pamela, deine Mutter, wollte damals nicht das ich dich nach mir benenne. Sie wollte unbedingt das du deine eigene Identität hast. Dagegen war es Sophia, der Mutter von Channing, sehr wichtig, mir einen Sohn zu geben, der meinen Namen trägt. Doch bitte, versuch das zu verstehen.
Mason: Was gibt's da zu verstehen? Das ist ja nun der Gipfel von allem. Du weißt genau, wie ich mich für dich bemüht habe. Ich habe alles getan was du von mir verlangt hast, ohne Einschränkung. Ich bin auf den richtigen Schulen gewesen, habe den richtigen Sport gewählt. Ja, Fußball und Tennis, nicht Football und Ringen, oder sowas. Ich bin auf die richtige Art Anwalt geworden, damit du auf die richtige Weise meine politische Karriere in Gang setzen konntest. Was willst du noch mehr? Aber ich verabrede mich wohl nicht mit der richtigen Sorte von Frauen. So einem Typ von Dame, den Channing wahrscheinlich bevorzugen würde.
CC: Mason, ich will doch nur das beste für dich. Ja für dich, meinen ältesten Sohn. Und wenn du nicht in die Politik gehen willst, dann sag es mir, um Gottes Willen. Du selbst mußt mir sagen was du willst. Ich bin nunmal kein Hellseher.
Mason: Nein. Ich glaube ich weiß, was du dir vorstellst. Es wäre dir lieber ich wäre an Channings Stelle.
CC: Mason, sag soetwas nie wieder!

9

CC: Channing war das größte Genie beider Kontinente.

9

Joes Brief an Kelly: Ich hatte immer den großen Traum, dass du und ich frei sind und weit weg.

12

John: Joe wurde am Weihnachtsabend gezeugt, er ist für seine Mutter ein Engel.

12

Santana: Hallo Cruz.
Cruz: Hallo, du Quälgeist.

13

Rosa: CC ist nicht er selbst, er hat sich verändert.

14

Cruz: Wie erwachsen ist Santana geworden?

14

Mason: CC gibt kaum jemanden eine zweite Chance.

16

Rosa: Channing war das Ebenbild seines Vaters.

16

Cruz: Der Zustand, in dem ich bin, da wäre ich nicht einmal zu einer Kissenschlacht fähig.

16

Kelly (über Channing): Ich hatte nie das Glück etwas zu gewinnen. Er hat bei allem gewonnen.

17

Cruz: Joe war sehr begabt. Mit mehr Selbstvertrauen hätte alles aus ihm werden können. In der Zeit mit Kelly war er wie verwandelt.

19

Mason: Die Capwell-Vorfahren sind 'Adelige aus einem alten englischen Geschlecht'.

19

Santana: Cruz war gerade mal zwei Tage außer Gefecht.

19

Cruz: Ich war vom Leben abgeschnitten.

19

Mason: Ich bin eben der typische liebevolle große Bruder.

20

Peter: Ihr Herz, ihre Seele, ihr Körper gehören mir.

20

Holmby: Robert Redford ist wahrscheinlich in Utah.

21

Dominic: Augusta ist eine hinterhältige Giftschlange.

21

Cruz: Nach Channings Tod hat sich Santana sehr verändert, aber andere auch.

22

Cruz: Santana ist noch immer nicht erwachsen.

23

Mason: Cruz ist eine Art 'Robin Hood', der die Reichen hasst.

24

Molly: Wenn ihr fotografiert werdet, richtet euch nach dem Licht, euer bester Freund.

24

CC (zu Santana): Wir verdanken deine Rettung dem Schutzengel.

24

Lionel: Minx ist mit normalen Maßstäben nicht zu messen.

24

Mason: 1792 gehörte das Strandgrundstück den Missionaren, bis Cedric Lockridge einwanderte.

25

Santana (zu CC): Du weißt, wie sehr ich das Leben liebe.

25

Santana (zu CC): Es ist wunderschön, wenn Pferd und Reiter eine Einheit sind, diese Harmonie ist aufregend und faszinierend, auch als Zuschauer.

25

Cruz: Santana ist nicht zu zähmen.

25

CC (zu Santana): Du bist bei Cruz in guten Händen. Ich will dir aber ein Pferd geben, dass weniger lebhaft ist.

25

Mason (zu Santana): Das Pferd war sicher froh, dich los zu werden. Du widmest dich besser Stricken oder Drachenfliegen.

25

Santana: Kelly ist die beste Reiterin.

26

Mason: CC hat in wenigen Wochen Geburtstag.

26

Augusta (zu Lionel): Unsere Ehe ist wunderbar, sie könnte nicht besser sein - besonders in einer Hinsicht: Berühr mich nicht!

26

Lionel: Wilden Tieren darf man nicht zunahe kommen.

26

Laken: Lionel ist genauso, auch ein Einzelgänger.

27

Lionel: Kein Schmetterling ist so wunderbar wie eine Locke von Lakens Haar.

27

Lionel: Laken wurde nach einem sehr hübschen See in Schottland benannt.

27

Peter: Wenn CC und Lionel sich streiten kann man sie nicht auseinanderhalten.

28

Augusta: CC und Lionel sind die mächtigsten Männer von Santa Barbara.

28

Dominic: Die Zeit hat Joes Gedächtnis verwirrt.

28

Santana: Sophia war sportlich, gute Tennisspielerin.

28

Rosa: Ein paar Monate nach der Scheidung von Pamela lernte CC Sophia kennen.

28

CC: Du kennst mich sehr gut, Santana.

28

Cruz: Santana soll sich nicht mit dem falschen Mann einlassen.

28

Augusta: Ted ist größenwahnsinnig.

28

Ted: Augusta ist kein Vorbild.

28

Dominic: Dominic war ein Freund der Capwells.

29

Kelly: Joe unterscheidet nicht mehr zwischen Traum und Wirklichkeit.

29

Kelly: Lebt Joe in seiner eigenen Phantasiewelt?

29

Augusta: Ich weiß nicht, wie Joe jetzt aussieht.

29

Lionel: Joe sah einmal gut aus.

29

Lionel (zu Augusta): Joe arbeitet hier, und du hast es vergessen?

29

Lionel: Ich könnte darauf wetten, dass Joe sehr geschickt ist.

30

Lionel: Kennen sie Rousseau?
Joe: Nicht persönlich.

30

Lionel (zu Joe): Ein Mann in Bora-Bora konnte sämtliche Shakespeare-Sonette auswendig und besaß nicht einmal ein Bankkonto.

30

Kelly (zu Santana): Joe ist unglaublich selbstsicher.

30

Peter: Mason hält sich für Napoleon.

31

Laken (über Ted): Er ist bereits ein guter Diplomat: Er hat einen Capwell und eine Lockridge zusammengebracht.

31

Augusta: Lionel kann Gedanken lesen.

31

Peter: Mason hat etwas mit dem Capwell-, nein Lockridge-Grundstück vor.

31

Joe: Kelly hat ihre Gefühle fünf Jahre unterdrückt.

32

Kelly (zu Joe): Es wird niemals wieder so zwischen uns sein, wie es einmal war.

32

Kelly (zu Joe): Immer, wenn wir zusammen waren, ist etwas Schlimmes passiert, entweder Tod oder Gewalt. Es ist, als geschähe das nur, weil wir zusammen sind.

33

Cruz: Joe ist ein zorniger junger Mann. Er ist dabei, herauszufinden, wer seine wirklichen Freunde sind.

33

Mason: Joe hat die besseren Karten als Peter.

33

Kelly: Mason hat mütterliche Züge an sich.

33

Cruz (zu Peter): Du kannst nicht einfach eine Abmachung vorschlagen und sie dann einfach vergessen.

33

Holmby (zu Jade): Du bist praktisch mein Eigentum. Ich habe einen Exklusivvertrag mit dir. Du wirst nur arbeiten, wenn ich es zulasse. Als Profi wirst du das wissen.

34

Peter (zu Kelly): Ich war dein Lehrer: Du warst zu jung für eine Ehe. Dein Vater hätte sie annullieren lassen.

35

Cruz: Vielleicht ist Santana mit einem Mörder befreundet, Joe ist keiner.

35

Santana (zu CC): Wir haben uns gegenseitig aufgeweckt.

35

CC: Ich war viele Jahre nicht mehr im Pavillon.
Santana : Ich weiß.

36

Augusta (zu Peter): Ich werde Kelly wirklich alles erzählen.

37

Channings Tagebuch
10 Tage vor Tod: Ich habe etwas schreckliches entdeckt. Es ist zu schlimm, um nur daran zu denken.

5 Tage vor Tod: Ich kann es einfach nicht fassen. Es darf nicht wahr sein

vorletzte Eintragung: Die Wahrheit, die ich herausgefunden habe, könnte uns alle zerstören.

Todestag: Es sollte ein erfreulicher Anlass sein, und in mancher Hinsicht ist er das auch. Ich weiß genau, welche Bedeutung die Dressurmeisterschaft für Dad hat. Aber andere Dinge überschatten meine persönliche Freude. Es weiß noch ein anderer, was ich herausgefunden habe. Wir sind beide zu demselben erschreckenden Entschluss gekommen, und nun müssen wir uns gegenübertreten. Es ist wichtig, dass niemand mein Tagebuch je in die Hände bekommt, weil sich derjenige in größte Gefahr begibt. Nach unserer Party schreibe ich alles nieder, was ich weiß, von meinem ersten Verdacht bis hin zur letzten unvermeidlichen Schlussfolgerung.

38

Lionel (zu Augusta): Ich bin bei dir, wo immer du auch bist.

38

Lionel (zu Augusta): Erinnerst du dich, als wir frisch verheiratet waren, dass wir von irgendwo nach Hause eilten, um alle möglichen unmöglichen Dingen zu tun?

38

Minx (zu Lionel): Jetzt weiß ich, wie die letzte Tage von Pompeji ausgesehen haben.

38

Kelly (zu Peter): Seit wann gehst du selber ans Telefon?

38

Kelly: Wenn ich Joe irgendwo sehen oder treffen will, will ich nicht lügen müssen.

38

Peter (zu Kelly): Ich soll dich mit Joe teilen?

39

Augusta: Das Strandgrundstück sind Minx Kronjuwelen. Es bedeutet alles für die Familie. Minx könnte daran zugrunde gehen.

39

Lionel: Das Tonband ist kein Walzer von Chopin.

39

Augusta zu Lionel: Warum hast du nicht daran gedacht, wie du dich in Djakarta aufgehalten hast? Du hast alle im Stich gelassen: deine Mutter, deine Frau, deine Kinder und dich selbst.

39

Kelly: Ich will endlich wissen, wer ich wirklich bin.

40

Mason: Eden, unsere parapathetische Schwester, hat es schon im Vorjahr nicht hierher geschafft.

40

Mason: Eden treibt sich überall herum, nur nicht hier.

41

Lionel: CC Capwell zieht einen großen Schatten, den Schatten eines Eisbergs

41

Mason (zu Kelly): Du bist doch der Star in diesem Theater.

45

Eden: Öffne die Tür, Jean. Ich habe eine Verabredung mit dem Schicksal.

47

Mason (zu Peter): Du spielst doch sogar jetzt noch, nicht wahr? Ist nicht jeder Tag für dich ein Glücksspiel? Ist Kelly für dich auch ein Spiel? Ist nicht dein ganzes Leben ein Glücksspiel?

48

Lionel: In meinem Herzen aber bin ich nüchtern.

48

Cruz: Mein Herz ist hier.

48

Ginger (zu Peter) : Du warst der Beste, mein bester Hengst.

48

Summer (zu Warren): Ich denke, dass du Astronaut werden wirst.

48

Eden: Mein Teddybär und meine kindischen Rivalitäten sind etwas, woraus ich nicht herauswachsen will.

48

Mason (zu Eden): Du bist tatsächlich die Einzige, die meine Art Humor versteht.

49

Mason (zu Eden): Du bist die Person, die uns befreien wird.

51

Mason (zu Ted): Gütiger Gott, Kinder wie die Orgelpfeifen!

51

Eden: Ich hasse Kaviar.

52

Ted: Die Schönheit liegt in der Symmetrie.

59

Mason: Das schwarze Schaf der Familie. Es bringt nur kleine Wolken der Trauer oder des Regens, da wo es geht und steht.

63

Kelly: Irgendwie bin ich ein anderer Mensch geworden.

63

Kelly: Ich weiß endlich, wer ich bin.
CC: Du hast also zu dir selbst gefunden.

81

Cruz (zu Eden): Du brauchst dich nicht entschuldigen. Das ist nicht dein Stil.

84

Matt: Kommen alle Freunde von Cruz mit dem Hubschrauber?

88

Mason: Sagen wir einfach, daß das wohl mein letzter Besuch in diesem Haus ist.
Rosa: Was?
Mason: Du hast richtig gehört.
Rosa: Du willst ausziehen? Davon weiß ich ja gar nichts.
Mason: Das war für mich auch neu.

89

Mason: Eden kam fünf Jahre nicht zurück.

89

CC: Er (Channing) war gütig, sanft, großzügig und gut. Ein perfektes Wesen, ein Gott auf Erden.
Mason: Er war verschlagen, clever, der alle manipulierte. Er benutzte die Leute und spielte sie gegeneinander aus.

89

Mason (zu CC): Ich sagte über dich, daß du glaubst, Gott zu sein, der Herr, der gibt und nimmt. Aber du bist eher Attila oder Ivan der Schreckliche. Ich beschrieb nicht nur dich: Channing war genauso gemeint.

89

Warren: Channing war schon längst tot, bevor er angeblich erschossen wurde.
Warren: Er war wie ein verschnürtes Paket, in dem nichts drin war. Der goldene Bursche mit überhaupt keiner Seele und einem Herzen aus Stein. Sein Gewissen war permanent ausgeschaltet.
Lionel: Er hat sich hinter etwas versteckt.
Warren: Channing hasste mich, als ihm klar wurde, dass ich wusste, wer er wirklich war.

89

Mason (zu CC): Ich haße bei mir, was von dir ist. Ich wünschte, ich könnte es rausreißen.

91

Amy: Ich wusste, das Jeffrey sich mit CIAO verabschieden würde.

91

Mason: Channing führte eine Liste über seine Eroberungen (wie Peter). Er prahlte damit, dass er jede haben konnte.

91

Mason: Für Channing war Santana nur so etwas wie eine Stoffpuppe, die er sich ins Haus mitnahm.

91

Mason: Channing freute sich, als das Baby zur Adoption freigegeben wurde.

93

Brick (zu Amy): Du kannst mich auch ignorieren, wenn ich von der Klippe falle.

93

Mason: Wenn er nicht das Beste ist, wird er hinausgeworfen und hinuntergespült.

93

Lionel: Ich hatte einmal eine himmlische Figur.

94

Augusta (zu Ted und Laken): Ihr seid beide dicker geworden. Das erinnert mich an euren Vater.

94

Ted: Laken soll das Beste anziehen, das sie hat, aber sie soll es tarnen.

94

Eden: Das ist ein Phantasieleben, das sie leben, keine reale Welt.
Lionel: Ich weiß alles, was sie denken und was sie wollen.
Eden: Berühren sie mich nicht.
Lionel: Wir brauchen uns nicht zu berühren. Ich möchte den Grad erreichen, wo wir nicht mehr zu sprechen brauchen oder uns zu berühren, wo nicht sie existieren oder ich, sondern nur wir.
Eden: Es sind nicht nur Worte, die sie sagen, sie klingen wie Verse, wie von einem betrunkenen Geschäftsmann in einer Bar.
Lionel: Nichts dergleichen habe ich Sophia gesagt. Es war Sophia, die mich lehrte zu lieben.
Eden: Ich will dich, ich brauche dich.
Lionel: Und das Versprechen?
Eden: Das Versprechen bedeutet nichts mehr.

95

Lionel (zu Eden): Ein Teil von ihnen will mich und dieser Teil schämt sich für etwas. Der andere Teil von ihnen ein Kind und will es auch bleiben.

95

Ted: Er gibt Gerüchte über deinen Vater.
Laken: Er ist ein Künstler. Über deine Schwester habe ich auch schon einiges gehört.

96

Eden: Du hast mir gar nichts zu sagen, ich bekomme meine Anordnungen von höherer Stelle.
Cruz: Wer könnte das wohl sein? Ich dachte, so einen Mann gibt es nicht.
Eden: Es ist kein Mann: Ich bin mein Chef!

96

Eden: Dein Vater und ich hassen uns.
Laken: Und meine Mutter?
Eden: Ganz anders als er tendiert deine Mutter des öfteren dazu, verrückt zu spielen.

97

Krankenschwester: Wie fühlen sie sich?
Peter: Keine Ahnung.

97

CC: Lionel wird nur das Hohngelächter von Santa Barbara ernten.

97

Lionel: Bald schon wird den Capwells die Maske vom Gesicht gerissen werden.

97

Lionel: Erzählen sie mir ein bisschen darüber, was damals wirklich auf der 'Amanda Lockridge' passiert ist.
Eden: Das Meer gehört allen.
Lionel: Dieses kleine Stück aber nicht. Ich habe rechtmäßige Ansprüche.

98

Augusta: Die Dinge gehen nicht mehr den Gang wie gewohnt.

98

Augusta: Eden wird sich einmal den erstbesten Mann von der Straße holen

98

Warren (zu Summer): Wir haben alle Zeit der Welt.

98

Warren: Es gibt an jeder Ecke einen Lockridge in dieser Stadt.

98

Warren (zu Summer): Ich weiß genau, was du vorhast, was du willst, wo immer du auch bist. Du kannst mich gebrauchen und benutzen, denn ich bin das Unerwartete für dich.

98

Warren (zu Summer): Ich war immer hier. Wo warst du?

98

Warren (zu Summer): Ich weiß genau, wer du bist: Du bist die Person, die auf der letzten Seite eines mystischen Romans gerettet wird.

99

Mason: Danke, dass ihr (Eden und Ted) wenigstens etwas betroffen seit. Ich schwöre euch beiden, ich bin unschuldig.

145

Augusta: Noch zwei Jahre, und ich stehe auf der Bühne.

154

Sophia: Und Kelly braucht mich mehr denn je nach dem, was sie in letzter Zeit alles durchgemacht hat.
Lionel: Sophia, auf jeden Mensch der dich vielleicht braucht kommen drei andere die auf dich verzichten können.
Sophia: Das ist ja so grausam von euch allen.

158

Kelly: Joe sagte, was auch passiere, es passiert aus einem Grund.

158

Kelly: Ich sage dir, warum man sie nicht für tot erklärt hat: Weil sie gar nicht sterben sollte! Damit fing alles an.

159

Mason: Die Bank wird gerade renoviert und sie haben unglücklicherweise mein Konto mit gestrichen.

159

Marcello: Kelly nähert sich wieder ihrer schlechtesten Phase

162

Lionel (zu Mason): Wie kann ich sie erreichen? Sie leben doch wohl in zwei Wohnungen, wenn ich mich recht erinnere.

165

Warren: Die Entscheidung fällt entweder jetzt oder vor Gericht.

166

Mason: Lionel ist mehr wie ein Rudel Wölfe. CC ist wie ein wildgewordener Stier.

166

Eden (zu Sophia): Für dich war doch dein ganzes Leben nur ein Spiel.

168

Edens Auftrag an einen Hotelboy bezüglich Cruz: Würden sie diesen Herrn mitnehmen, zur nächsten Klippe bringen und ganz einfach hinunterschmeißen.

170

Cruz (über Peter): Er war ein schwer einzuschätzen und das ist er wohl noch.

171

Ginger (zu Cruz an Peters Grab): Suchen sie einen verschwundenen Geist oder wollen sie eine Leiche?

171

Ginger (über Cruz): Mein Mann in blau.

172

Lindsay: Ich bin nicht vom anderen Ufer.

173

Marcello: Zur gegebenen Zeit wird alles herauskommen.

173

Cruz (zu Mason): Betrachten sie mich als Stillen Teilhaber.

173

Eden: Willkommen im geheimnisvollen Restaurant 'Orient-Express'.

174

Mason: Ein Capwell als Barmann? Warum nicht? Wir waren sicher schon einmal tiefer gesunken.

174

Mason: Vielleicht wollte ich nur einmal sehen, wie es sich auf der anderen Seite lebt.

174

Gina: Wenn das die Spielregeln sind, spiele ich mit.

174

Cruz: Marcello erzählt nur Märchen.

176

CC (über Ginas Baby): Dieses kleine Baby wird uns allen einmal die Freude ins Haus zurückbringen.

178

Lionel: Ich habe keine Einladung zum Dinner, aber vielleicht zum Krieg.

179

CC (zu Mason): Es hat fast den Anschein, als wäre diese Welt für dich geschaffen worden

179

Mason: Die Besitzenden machen hier die Gesetze.

179

Warren (zu Maggie): Was hältst du von Magie?

179

Augusta: Ich wüßte keinen Anlaß, schlafende Hunde aufzuwecken.

180

Marcello: Du hast meine Eltern sterben lassen und jetzt läßt du mich sterben.
CC: Ich komme zurück, ganz bestimmt.

180

Mason (zu Gina): So nehmen die Dinge ihren Lauf. Im Nu wirst du vor dem Priester stehen und jenen Mann heiraten, von dem du dich schon bald wieder trennen wirst.

184

Eden: Was für eine Familie sind wir denn?
Mason: Eine amerikanische Durchschnittsfamilie!

187

Cruz: Ich weiß nicht, wieso man in dieser Stadt verdeckte Ermittlungen führt. Man könnte auch gleich alles in der Zeitung verbreiten.

188

Mason: Wieder mal typisch! Ich bin wahrscheinlich der bedauernswerteste Mann Amerikas - alle halten mich für bösartig.

190

Marcello: Am 20. Mai jährt sich wieder der Tag, an dem CC Capwell euer Leben gestohlen hat. Das wird auch der Tag sein, an dem er dafür bezahlt.

190

Marcello: Ich bin unter Toten aufgewachsen. Und ihre angeblich tote Frau wurde meine Mutter.

194

Cruz (zu Santana): Du warst damals meine erste heiße Flamme.

194

Eden: Ich bin diejenige, die sich nicht sicher ist.

195

CC: Wie hast du das mit Brandon herausgefunden? Sicher war es Mason, darauf wette ich!
Eden: Weißt du, manchmal tut er mir ein bisschen leid. Du verdächtigst ihn immer, er muß nichts getan haben!

195

Ted (zu CC): Channing mußte immer nach deiner Pfeife tanzen, als müßte er dein Leben leben.

195

Ted (zu CC): Dann ließ Channing zu, daß du etwas aus ihm gemacht hast, war er gar nicht war.

196

Eden: Manchmal tut Mason mir leid

198

Julia (zu Augusta): Wenn du mich brauchst, schrei einfach Mörder, und ich komme angerannt.

198

Mason (in Gedanken zu Gina): Du brauchst einen Ritter mit einem scharfen Schwert.

199

Mason: Manchmal glaube ich, ich habe eine Persönlichkeitsstörung

202

Mason: Anders als mein berühmter Bruder halte ich einen gewissen Prozentsatz meiner Versprechen.

203

CC (zu Eden) : Ich hoffe, du führst dein Geschäft nicht so, wie du deine Hochzeit organisierst.

203

Cruz: Seit wann bist du denn plötzlich abergläubisch geworden?
Eden: Seit fünf Uhr heute morgen

203

Reporter: Wird der Orient Express ein lohnendes Unternehmen oder sind sie nur ein Mädchen, das mit Daddys Geld um sich wirft.
Eden: Reiche Menschen spielen nie mit Geld. Darum sind sie reich.

203

Mason: Anders als mein berühmter Bruder halte ich einen Teil meiner Versprechen.

204

Julia: Für mich waren Männer immer so etwas wie Teddybären.

205

Eden: Du weißt doch genau über mich Bescheid. Ich benehme mich eben wie ein Idiot, wenn ich wütend werde. Ich renne aus dem Zimmer und erwarte, dass du hinter mir herkommst und wenn du das nicht tust, dann komme ich wieder rein und fange an, dich zu beschimpfen, dann bin ich einfach außer mir. Dann suche ich mir ein paar Sachen, die nicht so empfindlich sind und mache sie kaputt und dann beschimpfst du mich, schmeißt mich aufs Bett und am nächsten Morgen frühstücken wir zusammen.
Cruz: Das hast du wirklich sehr gut beschrieben
Eden: Und was ist dann dein Problem?

206

Eden (zu Cruz): Nenn doch dein Pferd Mrs. Castillo.

206

Cruz (zu Nick): Sie sagt, dass sie dein Pferd heiraten will.

206

Cruz (zu Nick): Geh nach Hause und fotografiere deine Katze.

206

Nick: Der Fotograf darf keine Fotos von der Braut machen, außer bei Vollmond.

206

Lindsay: Es gibt niemanden wie Channing.

206

Lindsay (zu Mason): Das Bild, das sie von Channing gezeichnet haben - ich weiß, wen es darstellen soll: Das sind sie!

206

Marcello: Man trägt den Tod mit sich herum wie einen zweiten Namen.

206

Marcello: Ich bin, was sie aus mir machten.

207

Marcello: Ich bin sowieso schon lange tot.

208

Jack Lee: Ich habe eine Narbe auf der Schulter. Das warst du. Mein angeblicher Doppelgänger hat sicher nicht die gleiche Narbe.

208

Augusta: Ich versuche nur, es so dramatisch wie möglich zu machen.

209

Mason: Heute ist der Tag des Jüngsten Gerichts, der Tag der Abrechnung.

209

Mason: Der Kandidat ist CC Capwell, unser aller Gott.

209

Mason: Es bleibt nur noch mein Vater, der letzte Amerikaner.

210

Lionel (zu Minx): Kein Zweifel, du hast blaues Blut.

210

Gina (über Sophia): Wie kann ich meine Lebensretterin nicht mögen?

210

Brick: Glaubst du an die Macht des Teufels?
Amy: Vielleicht bis du das ja!

211

Kelly (zu Nick): Du bist doch nicht etwa mein Schutzengel?

212

Marcello (zu Sophia): Du hast mich reingelegt? Dumme Frage, natürlich hast du.

212

Brick: Ich muß alle bärtigen und schwangeren Frauen heiraten.

212

Julia: Tief im Inneren bist du noch der alte Jack Lee.

212

Julia (zu Jack Lee): Du warst undurchschaubar wie eine Auster. Ich hoffte so sehr auf eine Perle, aber da war nichts drin.

212

Lindsay (zu Sophia): Wären sie nicht verschwunden, desertiert aus der Familie - eine Leiche, lebendig nur noch in den Schlagzeilen der Presse, es gäbe keinen Mordfall Channing.

212

Lindsay (zu Sophia): Hätte er eine Mutter gehabt, die ihn verteidigt hätte gegen seinen Vater, dann wäre Channing noch am Leben.

212

Eden: Ich wäre dafür, jedem der Gäste einen eigenen Sarg zu schenken.

212

Augusta (über Frank): Er hat eine schöne Stimme und wirklich schöne Hände.

212

Augusta: Obwohl Frank neben mir saß, roch es überall nach Lionel.

215

Cruz: Im Grunde ist Channing ein Gespenst.

215

Mason: Wir stehen hier schon wie die Wölfe und die Schafe.

215

Lionel: Es ist beinahe amüsant.

215

Sophia: Es ist ein wundervoller Schlussakt für uns.

215

Cruz: Marcello ist die Schlüssel-Figur.

216

Augusta (zu Lionel): Wenn du mir behilflich sein willst, ziehe bitte nach Hongkong.

216

Cruz (über das Arbeitszimmer): Dieser Raum war für Channing sein Vater

217

Sophia: Ferramar ist eine Insel mitten im Meer.

217

Santana: Channing wurde getötet von einem Geist.

217

Eden: Das, was passiert ist, könnte man genauso gut Augusta unterstellen.

217

Sophia: Plötzlich ist ein Mann auf mich zugekommen, der trug eine Krone aus purem Gold. Da fiel er um.

217

Brick: Ich bin ein Bigamist. Ich bin zwischen zwei Frauen hin- und hergerissen.

217

Brick: Ich habe absolut kein Geld mehr, bin total betrunken und eine Bedrohung für die Gesellschaft.

218

Eden: Hörst du nie damit auf?
Mason: Nur an Wochenenden und Feiertagen. Unglücklicherweise ist heute ein ganz normaler Wochentag.

218

Julia: Ich habe noch nie von einem Bar-Advokaten gehört.

220

Mason (zu CC): Du kannst sie (Gina) auch im Keller einschließen, das funktioniert auch.

221

Eden (zu Cruz): Möglicherweise kannst du nicht ohne dich leben, aber ich kann es ganz sicher.

221

Gina (über Brandon): Er ist der Schlüssel zum ganzen Capwell-Anwesen.

221

Cruz (zu Eden): Ich bin nicht einmal sicher, ob du mit deinem Märchenprinzen glücklich werden wirst.

221

Mason (zu Gina): Du kommst als neuer Mensch nach Hause.

222

Jack Lee: Was ist mit meinem berühmten Cousin? Ich habe sein Gesicht, ich habe sein Geld, und ich habe seine Frau.

222

Nick: Es ist eine Lüge. Das sind alles Lügen.

222

Christie: Ich vergesse nämlich sehr oft meine eigene Identität.

223

Nick: Ich lebe mit den Geistern meiner toten Freunde.

223

Lionel: Das wird das große Finale, der Coup des Jahrhunderts.

223

Mason (über Julia): Ich frage mich, ob sie weiß, wie ähnlich wir uns beide sind.

224

Ted (zu Laken): Erst, wenn ich mit dir zusammen bin, bin ich so richtig ich selbst.

224

Nick (zu Kelly): Du siehst aus wie ein Engel.

224

Nick: Ich bin selbst Experte darin, Mauern aufzubauen.

224

Lionel: Sie sind ein Ex-Astronaut, den ich erfunden habe.

224

Christie (zu Ted): In so einem Anzug kannst du kein Raumschiff fliegen.

225

Oberkellner (zu Ted): Sie mögen Edens Bruder sein, aber für mich sind sie eine Aushilfskraft.

226

Warren: Auf diese Weise könnt ihr euer Leben besser miteinander verbringen. Nicht als Mutter und Kind, sondern als Mann und Frau

227

Dr. Renfro (zu Nick und Kelly): Gute Nacht, Kinder!

227

Kelly (zu Nick): Du kannst mich den Racheengel nennen.

228

CC: Eden, jetzt hör auf und verbreite keine Panik

228

Julia: Nur Frauen, die die Vergangenheit vergessen, kann so etwas zweimal passieren.

230

Jack Lee: Sie waren nicht verantwortlich CC.
Mason: Keine Bange, das dauert nicht so lange.

230

Lionel (zu Frank): Ihr Liebesleben wird für den Rest ihres Lebens von mir abhängen.

230

Frank (zu Augusta): Die Nächte scheinen nicht aufzuhören in einem Garten, wie du ihn noch nie gesehen hast.

231

Frank (zu Lionel): Ich nehme dich in meinem Privatjet mit in die Welt deiner Fantasie und all deiner Träume.

232

Augusta: Lange genug, um zu erkennen, dass es einen Ersatzmann im Haus gibt.

232

Augusta: Das war eine drittklassige Fälschung.
Lionel: Genau wie du.

232

Frank: Der Mond ist wunderschön wie Paris, aber so verlassen wie ein einsamer Strand.

232

Augusta (zu Frank): Mein kleiner Mondmann.

233

Augusta (zu Julia): Du warst von Anfang an dabei, deshalb solltest du auch das große Finale miterleben.

233

Nick (zu Kelly): Das ist unsere eigene Geisterstadt. Es wird unsere kleine Welt sein, in der wir sicher sind.

233

Kelly: Ein Geist!

234

Nick: Ich bin darauf gefasst, dass Cary Grant zur Tür hereinkommt.

234

Eden (zu Cruz): Du setzt den Sophia Capwells dieser Welt mehr zu als den Nick Hartleys.

234

Christy (über Mary): Sie verliebte sich in Gott statt in einen normalen Jungen.

235

Amy zu Brick: Vergiss nicht, du rettest gerade unser Leben.

297

Mary: Danke für diesen wirklich netten Abend.
Mason: Danke für diesen wirklich netten Abend. Also ich finde, diese üblichen Floskeln passen nicht zu dieser Situation. Danke sehr, ich danke ihnen. Und wie dann weiter?
Mary: Dann - gute Nacht!
Mason: Gute Nacht. Das gehört wohl auch zur Etikette, oder?
Mary: Warten Sie. Es war nicht nur ein netter Abend. Es war viel mehr als das. Ich weiß nicht, wann ich mehr geredet und gelacht habe und ich fühle das - ich …
Mason: Ich werde dich jetzt küssen.
Mary: Tu das nicht.
Mason: Ich sprenge die Etikette sehr gerne … weißt du, ich küsse für gewöhnlich nicht gleich das Ohr.
Mary: Es ist spät geworden und ich denke, ich gehe jetzt zu Bett - gute Nacht. … Tut mir leid!
Mason: Ich bin’s gewohnt, dass man mir Türen vor der Nase zuschlägt, aber nicht meine eigene.
Mary: Tut mir wirklich leid!
Mason: Du hast schon recht. Also dann, ein neuer Versuch. Danke für diesen reizenden Abend.
Mary: Nein, ich danke dir.
Sie küssen sich.
Mason : Und gute Nacht.
Mary: Gute Nacht.
Mason: Möchtest du, das ich dich zur Tür bringe? Zu deiner Tür?
Mary: Einverstanden. Aber ohne ein gute Nacht.
Gina: Na, wir das Dinner?
Mary: Schön. Ich sehe sie dann morgen Gina.

299

Cruz: Was ist denn in dich gefahren, Baby?
Eden: Ich hab’ gesagt, dass ich heute für dich koche und das tue ich auch.
Cruz: Denkst du nicht, das du dir da ein bisschen viel zumutest? Oder besser gesagt mir!
Eden: Hey! Ich werde das schon hinkriegen, okay!

299

Mary: Oh Mason, Du hast dich wirklich selbst übertroffen. Es ist wunderschön. Die Musik und einfach alles.
Mason: Ich finde, Musik gehört dazu. Auch wenn sie heute Abend nur eine kleine Nebensache ist. Perfekt wird dieser Abend dadurch das du bei mir bist. Also, ich mache dir ein klitzekleines Kompliment und schon wirst du rot. Weißt du eigentlich, wie wenig Menschen heutzutage noch erröten.
Mary: Ich hasse es.
Mason: Ich möchte dir einfach sagen, du bist ein wundervolles Wesen. Ich bin froh, dass es dich gibt.

300

Mason: Wenn wir hier sitzen, verschwenden wir die schöne Musik. Wollen wir nicht tanzen?
Mary: Das hat eigentlich noch nie so richtig funktioniert wenn wir tanzen wollten. Das erste Mal war alles gegen uns. Das zweite Mal da hatten wir Streit.
Mason: Wir sollten es einfach weiter versuchen. Irgendwann funktioniert’s. Darf ich bitten? Nur keine Angst.
Mason: Weißt du, ich habe die Theorie, dass gewissen Menschen dazu bestimmt sind, miteinander zu tanzen. Fred Astaire und Ginger Rogers, Barschukov und Kartland, Du und Ich.
Mary: Mason, dass ist doch eine verrückte Theorie.
Mason: Ich weiß, aber ich kann nichts dagegen machen.
Mary: Ich finde, du trägst wirklich etwas zu dick auf. Das kannst du doch nicht ernst meinen?
Mason: Du denkst also - ich will dir nur den Kopf verdrehen.
Mary: Ich vermute, es gibt sehr viele Frauen auf der Welt die vermutlich attraktiver sind als ich. Ich meine, Santa Barbara alleine bietet schon eine hervorragende Auswahl.
Mason: Nein, nein, du irrst dich gewaltig. Auf der ganzen Welt existiert keine Frau wie du. Du glaubst ja nicht, wie sehr mich die meisten Frauen langweilen.
Mary: Und ich langweile dich nicht?
Mason: Oh nein! Ich habe alle deine Vorzüge katalogisiert und aufgeschrieben. Weißt du, zu jedem Buchstaben des Alphabets fällt mir sofort eine Eigenschaft von dir ein, die ich unwiderstehlich finde.
Mary: Ich fürchte, unser Gitarrist wird sich gleich verspielen. Ich möchte dich etwas fragen. Als du aufs College gingst, warst du da auch schon so ein Don Juan?
Mason: Nein, ich bin da schon beim flirten gescheitert.
Mary: Und das soll ich dir glauben? Du scheinst doch ein Naturtalent zu sein.
Mason: Äh, Moment Mary. Ich hoffe, dass du nicht denkst, ich meine es nicht ernst.
Mary: Oh natürlich nicht.
Mason: Das tust du doch! Aber das ist falsch. Weil es mir ernst ist. Bitte sie mich an. Ich liebe deine Gegenwart. Ich finde, du hast Intelligenz, viel Humor und ich finde, du bist wahrscheinlich der aufrichtigste Mensch, den ich jemals getroffen habe.
Mary: Gott …
Mason: Aber wenn du denkst, du kannst diese Gefühle nicht erwidern, dann werde ich mich erschießen. Aber ich hinterlasse eine Nachricht, die dich von aller Schuld freispricht.
Mary: Du bist doch unmöglich. Du bist wirklich hoffnungslos.
Mason: nein, nein das würde ich nicht sagen. Ehrlich gesagt, bin ich voller Hoffnung und Erwartungen. Ich weiß, wie schwierig es ist noch einem Mann zu vertrauen, nachdem was in deiner Familie passiert ist. Aber mir, mir kannst du wirklich vertrauen, Mary. Ich bin sanft und verständnisvoll. Wie immer du mich willst, Mary.
Mary: Ich will dir wirklich nichts vorschreiben. Wirklich nicht. Ich möchte Menschen so akzeptieren, wie sie sind, aber du machst mir Angst. Mehr als du denkst.
Mason: Dann höre ich eben auf!
Mary: Willst du nicht wissen, wieso?
Mason: Das will ich schon, also sag’s mir.
Mary: Das ist aber nicht einfach zu erklären, dass hängt mit deinem Charakter zusammen. Du bist so stürmisch und hast soviel Selbstvertrauen.
Mason: Ach, wäre es dir vielleicht lieber, wenn ich nach Worten ringen und von einem Fuß auf den anderen
Mary: Oh nein, ich liebe die Art, wie du … Ich liebe es, dir zuzuhören. Ich finde nur, es geht ein bisschen zu schnell. Das ist alles.
Mason: Du willst mir nicht glauben, dass es mir ernst ist, aber das ist falsch. Es ist wirklich ernst.
Mary: Nun, vielleicht ist es so. Vielleicht sollte ich dir einfach vertrauen.
Mason: Also es wäre an der Zeit, dass du es lernst. Es ist genauso leicht wie tanzen.
Mary: Und du meinst wirklich, dass man Vertrauen erlernen kann? Ich versuch’s. Was lernt man in der ersten Lektion zum Beispiel?
Mason: Nun, zuerst solltest du aufhören, dich gegen mich zu sperren. Das wäre die
Mary: Und dann?
Mason: Und dann gibst du dich vollständig in seine Hände. Oder in seine Arme - ganz wie’s beliebt. Du schließt deine Augen und dann wartest du ab.
Mary: Und das soll schon alles sein?
Mason: Nicht ganz. Aber es ist ein Anfang.
Mary: Du scheinst ein sehr talentierter Lehrer zu sein.
Mason: Der Unterricht geht aber noch weiter.
Mary: Ja …

Mary: Ich könnte stundenlang mit dir so weitertanzen.
Mason: Also hast du keine Angst mehr? Das ist gut so.
Mary: Wie soll ich denn das verstehen?
Mason: Lektion zwei im Vertrauenskurs. Rechne nicht mit dem Schlimmsten und schon gar nicht von mir.
Mary: Ich finde, du bist ein talentierter Lehrer. Dein Unterricht ist hervorragend und sehr, sehr lehrreich.
Mason: Vielleicht willst du noch ein Lehrbuch?
Mary: Nein, ich denke, dass brauche ich nicht.
Mason: Weißt du Mary, ich weiß nicht wieso, aber ich habe nur den Wunsch dich zu beschützen und dich festzuhalten. Ich denke, dass wird etwas mit deiner Unverdorbenheit und deiner Unschuld zu tun haben. Im Vergleich zu den anderen Frauen die ich kenne.
Mary: Mason, du solltest nicht … ich habe auch einiges erlebt. Ich bin nicht sehr erfahren auf gewissen Gebieten, aber ich finde, dass ist nicht unbedingt ein Fehler. Früher haben Männer Frauen bevorzugt die unverdorben waren, wie du es nennst, aber heutzutage scheinen es alle eher für einen Charakterfehler zu halten, so als ob man heimlich trinkt oder …
Mason: Mary -
Mary: … für Stalin schwärmt.
Mason: Du bist noch Jungfrau! Du bist …
Mary: Was dachtest du denn Mason?
Mason: Na ja, ich dachte immer das es vor deiner Entscheidung Nonne zu werden Männer in deinem Leben gegeben hat. Mary, dass wusste ich nicht!
Mary: Du wolltest mich nur aushorchen, ist es das?
Mason: Nein, wirklich nicht, Mary!
Mary: Weißt du, dass ist doch nichts, wofür sich eine Frau schämen muss.
Mason: Na aber das hat doch keiner gesagt.
Mary: Und wenn du es wissen willst, ich habe keine Lust über meine Erfahrung oder über meine Nicht-Erfahrung zu reden - vielen Dank für diesen netten Abend, aber ich glaube, ich muß jetzt gehen.
Mason: Ich verstehe gar nicht, was du auf einmal hast.
Mary: Ich habe gar nichts, ich bin, ich bin - ich fühle mich gedemütigt, wenn du’s wissen willst.
Mason: Mary, bitte geh jetzt nicht, Mary!

301

Mason: Ich meine es wirklich ernst. Du solltest keine Vorurteile gegen die fernöstliche Küche haben. Es gibt nichts schöneres als ein japanisches Fischgericht.
Mary: Mason, ich denke, ich bin nicht besonders scharf darauf rohen Fisch zu essen.
Mason: Ah ja, du bist auch nicht besonders scharf auf rohe Gefühle.
Mary: Fang bitte nicht damit an!
Mason: Das tue ich gar nicht. Wirklich nicht. Wenn du wüßtest wie peinlich mir das alles ist. Ich weiß, ich habe deine Gefühle verletzt. Zwar weiß ich nicht wie, aber mir tut es wirklich in der Seele leid. Du siehst so streng aus. Als ob du anfängst auf mich sauer zu sein. Weißt du, die Japaner würden sagen …
Mary: Was denn?
Mason: Wie, was?
Mary: Was sagen denn die Japaner?
Mason: Ahah, jetzt willst du’s wissen, was?
Mary: Nein, absolut nicht!
Mason: Aber ich werd’s dir trotzdem sagen. Die sind wirklich weise die Japaner.
Mary: Ja sicher. Also, was sagen sie denn?
Mason: Wer sagt was?
Mary: Erzähl endlich, was die Japaner sagen!
Mason: Das habe ich vergessen. Nein, nein wirklich. Die Japaner sagen, du sollst mehr lächeln. Verstehst du?
Mary: Das ist alles?
Mason: Das ist alles. Du bist damit nicht persönlich gemeint, aber das gilt auch für dich. Die Japaner - ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist - aber die Japaner, die lächeln wirklich immer. Hmm, hälst du denn gar nicht davon? Kein bisschen … willst du es gar nicht probieren? So gefällst du mir besser. Du siehst wunderschön aus.
Mason: Willst du, dass ich dir ein wenig über mein allererstes Verhältnis erzähle?
Mary: Nein, großer Gott!
Mason: Nun, natürlich erwähne ich keine Namen. Ich bin sehr diskret. Ich wollte dir nur von der der Erfahrung erzählen.
Mary : Oh danke, danke, da bin ich ja gespannt.
Mason: So? Das hätte ich nicht gedacht. Ist deine Laune wieder besser?
Mary: Ja. Niemand kann dir nachsagen das du nicht äußerst charmant bist.
Mason: Das höre ich immer wieder.
Mary: Natürlich hast du auch deine Fehler.
Mason: Das kann ich nicht glauben.
Mary: Was hälst du davon, allmählich wieder aufzubrechen. Mr. Capwell?
Mason: Gut, aber warte noch einen Moment. Ich will noch etwas überprüfen, bevor wir losfahren.
Mary: Was denn?
Mason: Da waren so eigenartige Geräusche vorhin zu hören. Ich würde gerne einen Blick auf den Reifen werfen.
Mary: Mir ist nichts aufgefallen.
Mason: Glaub mir Mary. Das hat mit meinem Charme zu tun. Warte, ich bin gleich wieder da.
Mary: Oh Mason, wenn etwas nicht in Ordnung ist, wüßtest du dann was zu tun ist?
Mason: Na sicher! Ich würde mir Sorgen machen.
Mary: Was tust du denn da draußen?
Mason: Gleich Mary … da zischt was!
Mary: Was kann das denn sein?
Mason: Ich fürchte, einer der Reifen hat keine Luft.
Mary: Was?
Mason: Wer hätte das gedacht, hmm.

301

Mary: Ich habe nichts gehört, und du?
Mason: Ich schon. Ja, ich habe da vorhin ein Geräusch gehört.
Mary: Was für eins?
Mason: So ein zischendes Geräusch.
Mary: Vielleicht sind wir über eine Scherbe gefahren.
Mason: Ja -
Mary: Ich kann aber gar kein Loch finden.
Mason: Nun, vielleicht ist es eher ein Riss als ein Loch. Oder vielleicht auch ein kleines Loch.
Mary: Das war ein brandneuer Reifen.
Mason: Hmm -
Mary: Nun, so etwas passiert eben, wofür hat man sonst Ersatzreifen.
Mason: Ersatzreifen -
Mary: Mason, sei ein Kavalier und wechsel ihn für mich, ja?
Mason: ICH ?
Mary: Mason, ohne dich wäre das doch alles nicht passiert. Ohne dich und dein japanisches Gelage, das dich außer Gefecht gesetzt hat. Ich wollte dir nur einen Gefallen tuen. Ich wollte doch nur nach Hause fahren. Ich könnte bereits gemütlich im Bett liegen, mit einem Buch und meinem Kamillentee.
Mason: Schon gut - Kamillentee! - eine Lampe existiert hier wohl nicht, oder?
Mary: Ich glaube im Handschuhfach.
Mason: Sei doch so nett und hol sie mir.
Mary: Was war denn das?
Mason: Keine Ahnung. Hat sich gefährlich angehört.
Mary: Wer ist da?
Mason: Manchmal kommen Tiere von den Hügeln, die nach Nahrung und Wasser suchen.
Mary: Du bist doch tapfer, oder?
Mason: Danke.
Mary: Na gut, also als erstes den Wagenheber.
Mason: Sicher. Wie soll der aussehen?
Mary: Nun, den erkennst du an - Mason, hast du noch nie einen Reifen gewechselt?
Mason: Wieso? Ist das etwa schwierig?

301

Mary: Kannst du dir vorstellen in freier Natur zu leben und unter den Sternen zu schlafen?
Mason: Ah, die freie Natur ist sicher etwas hübsches, aber ich hätte keine Lust so zu leben.
Mary: Ich kann verstehen, dass die Menschen früher dachten, es lebten Geister in den Sträuchern und in der Erde.

313

Mason: Machst du Inventur? Ich finde deine Haare sehen heute wunderschön aus.
Mary: Ach, ich finde sie schrecklich. Sie sind so ...
Mason: Ich finde sie schön, bitte ändere nicht.
Mary: Ich hatte keine Ahnung das du solchen Wert darauf legst.
Mason: Oh wirklich nicht. Es ist nicht nur dein Haar. Ich habe auch eine eigene Meinung über deine sanften, großen Augen. Egal wo wir sind, sie sehen immer nur mich an. Weißt du, ich glaube, ich habe noch niemals schönere gesehen. Und dieses starke, entschlossene Perfekte. Und das Beste ist ... aber es gibt nur eine Art dir das zu beweisen ...
Mary: Oh, ich habe vergessen wo wir sind.
Mason: Das ist doch
Mary: Du weißt doch, die Schwester kommt sicher gleich runter, Mason.
Mason: Dann wird sie gefeuert.
Mary: Was ist das?
Mason: Siehst du, du bringst mich ganz durcheinander. Hast wohl nur Interesse an deinem Gehalt. Das ist ein Geschenk - für dich.
Mary: Für mich?
Mason: Mach's auf.
Mary: Oh Mason - ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Das ist äh ...
Mason: Sind!
Mary: Was?
Mason: Man benutzt dafür den Plural.
Mary: Sie sind, äh, oh das sind solche - die werden doch zum reiten benutzt.
Mason:
Mary: Warte, warte nichts sagen.
Mason: Shaps.
Mary: Du hast es verraten!
Mason: Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit. Ich sehe, die hast du dir schon immer gewünscht.
Mary: Die sind wirklich ganz - und dieses Fabrikat. Ich liebe Leder und ...
Mason: Gut, zieh sie über, wir reiten los.
Mary: Lass die Witze!
Mason: Nein, ich kenne da zwei Pferd, die sind gesattelt und warten schon ungeduldig auf die Gelegenheit mit uns am Strand auszureiten.
Mary: Mason, ich kann nicht.
Mason: Du bist noch nie geritten?
Mary: Naja, als ich noch klein war schon.
Mason: Das ist kein Problem. Es wird Zeit, wieder anzufangen.
Mary: Nein, ich arbeite heute in der Klinik.
Mason: Du hast Zeit. Ich kenne deinen Stundenplan.
Mary: Mason, du bist verrückt!
Mason: Hast du etwa Angst das du nicht weißt, wie man sie überzieht?
Mary: Du erwartest doch nicht, dass ich da jetzt reinsteige, oder doch?
Mason: Wieso nicht? Das gibt dir das Gefühl, du wärst auf einer Ranch.
Mary: Mason, ich dachte, wir reiten am Strand?
Mason: Ach, Strand oder Ranch, jedenfalls draußen, oder? Na los, rein in die Hos!
Mary: Na gut, und du meinst, ich sollte es wirklich - also dann sollte ich wohl ...
Mason: Das ist hinten! Das rechte Bein zuerst. Steig einfach rein. Ja genau, sehr gut und jetzt das andere - jetzt hast du's.
Mary: Alles klar.
Mason: So, zieh sie hoch. Hier - Moment - und noch die Schnalle. Gut, und du sagst mir, wenn sie richtig sitzen?
Mary: Jetzt soll ich auch noch wissen, ob sie richtig sitzen! Mason, weißt du eigentlich genau wie die Dinger richtig sitzen?
Mason: Ja, aber sicher Ma'am. So, das war's. Jetzt können wir gehen.
Mary: Ja gut, man wird denken ich wäre unterwegs zu einem Rodeo, findest du nicht?
Mason: Ich schätze, wir werden niemanden sehen. Wir bleiben ganz unter uns. Das sind nur du und ich, und die Pferde und - es könnte nur sein, das wir ein paar Zuschauer bekommen werden.
Mary: Also gut Partner, dann geht's jetzt los.
Mason: In Ordnung.
Mary: Lass ich meine Kanone hier, oder was?
Mason: Ah, die wirst du nicht brauchen, Sheriff. Gehen wir.
Mary: Na ich weiß nicht. Wenn mich irgendjemand so sieht muss ich dich vielleicht doch noch durchlöchern.
Mason: Haha!

313

Mary: Ich wäre gerne die ganze Nacht da draußen geblieben.
Mason: Ich wollte dich ja überreden.
Mary: Mason, das nächste Mal tun wir was du sagst, machen Picknick, binden die Pferde an und machen ein Lagerfeuer.
Mason: Sag mir wann.
Mary: Ach, am Strand war's wunderschön.
Mason: Er ist noch da und wartet.
Mary: Nein, nein, nein es wird höchste Zeit für die Klinik. Im Ernst, wenn ich nicht gleich duschen gehe, komme ich zu spät. Danke schön!

319

Mason: Ich hatte nie die geringste Wirkung auf das Herz meines Vaters, außer, es zu verhärten.

320

Mason: Nun, das war’s dann wohl mit der Sonne für heute.
Mary: Was ist denn das für ein Laden hier?
Mason: Das ist der Laden von Buzz. Das ist so eine Art Stammkneipe von mir. Ich komme immer hier her wenn ich nach den Booten sehe.
Pearl: Hallo Herr Abgeordneter. Was darf’s sein?
Mason: Pearl ist davon überzeugt, dass ich Abgeordneter werden sollte.
Pearl: Genau. Ich würde Sie wählen.
Mary: Also, ein Kaffee wäre jetzt nicht schlecht.
Mason: Zwei
Pearl: Zwei? Zweimal unseren Spitzenkaffee. Kommst sofort.
Mary: Wieso schreit er denn so?
Mason: Er liebt es, etwas lauter zu reden. Du weißt doch, wie das ist wenn kleine Jungs Feuerwehrmänner werden wollen. Pearl, der wollte Schauspieler werden.
Mary: Und was wolltest du denn werden?
Mason: In deiner Nähe vergesse ich einfach alles.
Mary: Mason -
Mason: Willst du etwas sagen, was ich nicht hören will?
Mary: Ich, ich weiß es nicht.
Mason: Nun, dann hör mir erst mal zu. Zurückweisung ist für mich so etwas wie ganz hohe Pfeiftöne die nur Hunde hören können. Normalerweise höre ich sie schon lange vorher und wenn ich sie höre, Mary, dann renne ich. Nur ist es so, dass es mir bei dir nicht zu gelingen scheint. Was ich dir am Strand gesagt habe, so abgedroschen es auch geklungen haben mag, ich habe es noch nie einer anderen Frau gesagt. Nein, ich nehme es zurück, ich habe es schon mal gesagt, aber das ist lange her. Und es geschah damals nur aus Höfflichkeit. Das mußt du mir glauben, Mary. Also ich, ich weiß das klingt kaltherzig, aber es waren nur Worte. Ich habe früher über solche Sachen gelächelt. Wahrscheinlich habe ich es nicht verstanden. Doch jetzt, wo ich es bin der plötzlich mit diesen Gefühlen konfrontiert wird, zittern mir die Knie, da es mir zum ersten Mal im Leben passiert. Ich sagte ja, mir fehlen die Worte.
Mary: Oh Mason, mein Lieber, was soll ich nur mit dir anfangen?
Mason: Ich hätte da einen Vorschlag.
Mary: Nein wirklich, ich brauche keinen. In meinem Kopf schwirren im Moment so viele Dinge.
Mason: Und was bitte? Vielleicht, dass ich verschwinden soll?

332

Mary (telefoniert): Vielen Dank Mark. Ja ich bin gleich fertig. In ein paar Minuten. Ist gut, bis dann.
Mason: Fertig - wofür? Du bist immer noch böse. Verdammt Mary, er ist mein Vater. Ich hatte ein Recht darauf alles von dir zu erfahren was du über ihn gewußt hast.
Mary: Mason, ich kenne dich zu genau! Immer wenn du im Unrecht bist gehst du zum Angriff über, aber so wird es diesmal nicht laufen.
Mason: Na gut, und wie dann? Ich erwarte deine Vorschläge.
Mary: Ja, ich bin dir immer noch böse, aber jetzt bin ich noch wütender als vorher.
Mason: Jemand verbreitet schon wieder Gerüchte über mich. Etwa Kirk?
Mary: Mason, du bist mir nicht gleichgültig. Ich will dich auch weiterhin lieb haben.
Mason: Ich, ich habe dich auch sehr gerne. Soll denn wegen einer Meinungsverschiedenheit gleich alles aus und vorbei sein?
Mary: Es ist mehr als das und das weißt du auch. Hör zu, es gab doch mal eine Zeit in der viel über dich geredet wurde. Über dich und deine ganzen Frauengeschichten. Und ich habe sie geglaubt und voreilige Schlüsse daraus gezogen. Ich glaube jetzt nicht mehr, dass du mit mir nur schlafen wolltest aber Mason, es bleibt dabei und es bestätigt sich immer wieder. DIR KANN MAN NICHT TRAUEN !
Mason: Viel Vergügen mit Mark!

334

Lionel: Ist irgendetwas mit Brandon?
Augusta: Der heiße Draht zum Baby, nicht wahr?
Rosa: Entschuldigen sie, ich wollte sie nicht stören, aber ich muß unbedingt mit ihnen sprechen. Ja, es ist was mit Brandon.
Lionel: Entschuldige uns bitte Augusta, ja?
Augusta: WIESO? Was hast du wieder angestellt?
Lionel: Ich äh, Rosa und ich möchten jetzt alleine sein. Nicht wahr, Rosa?
Augusta: Ja, aber eigentlich solltest du jetzt sagen 'Meine Frau und ich haben keine Geheimnisse, wir können alles in ihrer Gegenwart besprechen.' So wie sie es immer in alten Filmen sagen.
Rosa: Vielleicht wäre es besser, wenn ich ...
Augusta: Wenn sie gar nicht gekommen wären.
Lionel: Augusta, bitte!
Augusta: Rosa, ach bitte setzen sie sich doch. Und dann sprechen wir über Brandons Probleme. Was ist, drückt seine Zahnklammer?
Lionel: AUGUSTA
Augusta: Oh, was immer sie zu sagen hat, sie soll es uns sagen. Ich meine, nach all dem was ... du kennst ja den Rest.
Lionel: Rosa, damit meine Frau zufrieden gestellt wird, reden sie.
Rosa: Ja gut. Lionel, ich will das sie - und Mrs. Lockridge natürlich - in Erwägung ziehen Brandon eine Weile hier zu behalten.
Augusta: Einen Moment. Für eine Weile? Was meinen sie mit einer Weile? Vier Stunden vielleicht?
Rosa: Ich glaube es wird länger als vier Stunden dauern bis bei den Capwells wieder alles in Ordung ist.
Augusta: Mein Gott! Sie will, das wir das Kind adoptieren! Hast du das gehört?
Lionel: Augusta bitte! Sei doch ruhig.
Augusta: Gut, gut. Mach was du willst. Ich nehme an, ich kann es nicht verhindern.
Lionel: Rosa, was ist passiert.
Rosa: Ach Mr. Lockridge, es ist so schwer für Brandon. Er führt kein normales Leben mehr seit sein Vater so krank oben liegt. Aber seit dem Mordanschlag auf CC ist es noch viel schlimmer geworden. Die Familie ist zersplittert. Sie sind alle verärgert und misstrauen einander. Jeder hat mit seinen eigenen Problemen zu tun und keiner kümmert sich um Brandon. Er weiß ja nicht was geschehen ist. Er ist der Welt der Erwachsenen ausgeliefert und ist dort nicht mehr sicher. Jemand hat versucht, CC umzubringen.
Lionel: Und sie denken, dass er es wieder versucht?
Rosa: Ich weiß es nicht. Nur eins steht fest. Brandon ist sehr unglücklich.
Augusta: Ach bitte, kann ich ein paar Worte dazu sagen bevor du etwas sagst was ich bedaure, Liebling?
Lionel: Tu was du nicht lassen kannst.
Augusta: Brandon hat Rosa, die ihn liebt und auf ihn aufpaßt. Er muß glücklich sein. Er kriegt doch alles was er braucht. Er sollte bleiben wo er ist.
Rosa: Ich kann nicht mehr auf ihn aufpassen und genau das macht mir Angst.
Augusta: Warum nehmen sie ihn nicht mit nach Hause. Sie sind seine leiblichen Großeltern?
Rosa: Das würde Gina nicht zu lassen. Wir sind Santanas Eltern.
Augusta: Also ist da nur noch Großvater Lionel.
Rosa: Ja, ihm vertraut sie.
Augusta: Und was meinen sie macht so lange Stiefgroßmutter Augusta? Es wird ihr nichts anderes übrigbleiben als sich an den Jungen zu gewöhnen.
Rosa: Es wird ihnen doch wohl nicht schwer fallen ihre negativen Gefühle dem Jungen gegenüber zu verdrängen. Versuchen sie es. Er ist doch noch ein Kind und sie sind erwachsen.
Augusta: Sie haben einen starken Glauben an die menschliche Natur, Rosa.
Rosa: Sie beide sollten das jetzt alleine diskutieren.

334

Lionel: Ich könnte ihn (Brandon) ja auch mitnehmen, zu uns nach Hause.
Gina: Und was ist mit Augusta?
Lionel: Vielleicht werfe ich sie raus - kleiner Scherz!

334

Mary: Hast du inzwischen alles geklärt? Ich meine, du wolltest doch noch mit jemanden reden, also über mich und dich. Wie sieht`s aus Mason?
Mason: Weißt du, ich hatte noch keine Gelegenheit, darüber zu reden. Aber ich verspreche dir, demnächst Klarheit zu schaffen.
Mary: Na gut.
Mason: Mary, ich weiß, was du jetzt fühlst. Du denkst, dass ich nicht gerade ehrlich bin, aber ...
Mary: Ja?
Mason: Nein, kein aber. Es ist wie es ist. Ich kann in dieser Angelegenheit nicht ehrlich sein. Weißt du, als ich dich kennen lernte wußte ich ja nicht, dass ich mich in dich verlieben würde sonst hätte ich viel früher mit den Wirrnissen in meinem Leben aufgehört. Ich verspreche in Zukunft ehrlicher zu sein.
Mary: Mason, ich beklage mich ja nicht. Du tust was du für richtig hälst. Nur darfst du nicht glauben, dass du das auch in Zukunft kannst.

335

Mason: Oh, wolltest du zu Dad?
Eden: Geht dich das was an?
Mason: Ich bin sicher, er würde dir gratulieren, wenn er könnte. Erlaube mir für ihn zu sprechen.
Eden: Spar dir deine Sprüche.
Mason: Oh Eden, so empfindlich? Du bist doch sonst nicht so sensibel. Ich meine, da kommt doch urplötzlich aus dem Nichts eine Person und schwört bei allem was ihr heilig ist, dass sie dich am anderen Ende der Stadt dem Moment gesehen hat, als du angeblich an Dad's Apparaten zugange warst. Welch glücklicher Umstand.
Eden: Ach hör doch auf, Mason. Ich wußte das du alles was ich dir erzähle gegen mich verwenden wirst. Ich bin darauf vorbereitet.
Mason: Ich hatte nie vor, etwas gegen dich zu verwenden. Ich weiß, dass du nicht fähig bist, Dad etwas anzutun. Nicht das du es nicht ernsthaft in Erwägung gezogen hast. Jedoch weiß ich, das dir dazu eine gewisse innere Kraft einfach dazu fehlt.
Eden: Würdest du mich bitte durchlassen?
Mason: Wieso hast du es denn plötzlich so eilig, jetzt wo die Verdächtigungen gegen dich langsam anfangen zu bröckeln. Du könntest mich unterstützen und ich könnte dich dabei gut gebrauchen. Eden, überleg doch mal. Hast du nicht irgendeine Idee, wer es gewesen sein könnte? Nicht einen Verdacht? Merkwürdig das will mir einfach nicht in den Kopf. Hast du denn kein Interesse das der Schuldige gefaßt wird?
Eden: Das ist Sache der Polizei, Mason.
Mason: Du meinst Sache von Cruz?
Eden: Genau.
Mason: Da wir gerade von ihm sprechen. Zur Zeit macht er nicht gerade einen glücklichen Eindruck. Man könnte beinahe glauben die Romanze des Jahrhunderts geht dem Ende ihrer Tage entgegen. Habe ich damit Recht? Keine Verlobung, sag bloß auch keine Hochzeit?
Eden: Mason, ich weiß, meine Gefühle haben dich noch nie interessiert, aber ich würde jetzt gerne meinen Vater besuchen, bitte.
Mason: Eden, es tut mir leid. Ganz ehrlich. Ich finde, dass ihr eigentlich immer zu denen gehört habt, die aufgrund der gemeinsamen Interessen einfach zusammen gehören. Ich möchte einmal so glücklich sein wie ihr es wart. Glaub mir, ich habe wirklich gehofft, ihr würdet eure Probleme bewältigen. Wie so oft. Ich kann mir aber auch vorstellen das es Dinge gibt, die die stärkste Verbindung zerstören.
Eden: Da hast du wieder mal Recht.
Mason: Wahrscheinlich war es nicht gerade gut für dich Kirk Cranston kennen zu lernen.
Eden: Du redest dir doch nur etwas ein. Da ist nichts, wirklich gar nichts.
Mason: Oh doch.
Eden: Verdammt, du kennst Kirk überhaupt nicht. Also rede nicht von Dingen von denen du überhaupt nichts verstehst.
Mason: Ich sehe nur das eine Eine Eden. Das du nicht in der Lage bist die Realität vernünftig einzuschätzen. Sag mal, ergibt es für dich einen Sinn mich für die Ereignisse der letzen Tage verantwortlich zu machen.
Eden: Das alles ist nunmal passiert, aber du hast nur eins im Sinn, deinen Vorteil daraus zu ziehen. Es ist doch alles ganz klar, Mason. Seit wann bist du so hilfsbereit? Oh Mason, der große Samariter! Wenn nur das Opfer schwach genug ist ausgenutzt zu werden ist er sofort zugegen. Oh ja für dich ist diese ganze Tragödie ganz hervorragend dazu geeignet mich auf egoistische und selbstsüchtige Weise aus dem Firmenvorstand zu verdrängen.
Mason: Das ist nicht wahr.
Eden: Du warst doch allerbeste Laune, Mason. Du hast mich doch schon im Gefängnis gesehen. Dann hättest du die Firma übernehmen können. Aber da es nun doch so aussieht als sei ich unschuldig erzählst du mir permanent ich sei inkompetent. Doch das funktioniert nicht. Weil ich mir von dir nichts mehr sagen lasse. Ich sehe überhaupt nicht ein die Firma aufzugegen und davon wirst auch du mich nicht abhalten.
Mason: Du könntest die Firma nie zu einem Erfolg führen. Kirk Cranston könnte es, doch kann man ihm trauen, diesem Aufschneider.
Eden: Wem soll ich den vertrauen? Etwa meinem Bruder? Meinem Bruder, der mich ohne Skrupel ins Gefängnis schicken könnte?
Mason: Nun reichts. Ich wollte immer nur das Beste ...
Eden: Du wolltest immer nur das Beste für dich. Das ist es doch worum es dir immer gegangen ist.
Mason: Eden!
Eden: Zur Hölle mit dir! Denn da gehörst du hin! Laß mich bloß allein.
Mason: Na schön Eden, weiter so. Strapazier nur weiter meine Geduld.

335

Mutter Isabel: Bist du verliebt, Mary?
Mary: ICH? VERLIEBT?
Mutter Isabel: Na, das wäre doch gar nicht so ungewöhnlich. Du bist eine junge, liebenswerte Frau. Vielleicht bist du's in Dr. McCormick?
Mary: Mark?!? Nein, nicht Mark, nein! Wir sind bloß Bekannte und zwar schon sehr lange. Aber da ist gar nichts romantisches.
Mutter Isabel: Dann muß es da einen anderen geben.
Mary: Also deine Intuitionen sind beängstigend.
Mutter Isabel: Das ist ein Gottgegebenes Talent. Ich kann nichts dafür. Wer ist es?
Mary: Weißt du, wir sind wirklich noch lange nicht soweit, um schon von 'Liebe' zu reden, aber er ist etwas Besonderes. Er ist ... er ist ganz anders, er ist kompliziert, aber ...
Mutter Isabel: Er macht die jedenfalls glücklich!
Mary: Ja, das tut er. Er macht mich einfach überglücklich, auf eine Art, die ich wirklich noch niemals vorher kannte. Er ist so nett, und er ist so witzig, und er ist sehr vielseitig und durch ihn sehe ich viele Dinge ganz anders. Aber ich weiß nicht, wie lange es andauert.
Mutter Isabel: Nun, wenn es so sein soll vertraue einfach auf dein Gefühl.
Mary: Kannst du dir vorstellen das es das erste Mal ist, dass ich so mit jemanden über ihn spreche?
Mutter Isabel: Das war nicht das letzte Mal. Ich werde noch öfter mit dir über ihn reden.

336

Brandon: Gibt es bald was zu essen, Onkel Lionel?
Lionel: Ja, bald. Wo gehst du hin?
Augusta: Ich gehe auf mein Zimmer.
Lionel: Also willst du nicht mit uns essen?
Augusta: Denkst du denn, das würde auffallen?
Brandon: Tante Augusta.
Augusta: Nenn mich nicht so Brandon und bitte stell doch das Auto vom Tisch.
Brandon: WOW!
Augusta: Was sagst du?
Brandon: Du siehst einfach toll aus!
Lionel: Haha
Augusta: Das ist ... hat dir, hat Lionel dir den Satz eingeredet?
Lionel: Was denkst du? Kinder sagen steht's die Wahrheit, nicht wahr? Komm schon, komm schon, sei nicht so kompliziert.
Augusta: Ich werde das Dinner auf meine Zimmer nehmen!
Brandon: Ist ja schade. So hübsch, und trotzdem willst du alleine essen. Meine Mami sagt immer, wer schön ist, soll's auch zeigen.
Lionel: Oh nein, habe ich da eben den Anflug eines Lächelns bemerkt?
Augusta: Lass mich.
Lionel: Oh, Wunder geschehen immer wieder!

336

Mason: Wen verabscheust du mehr, Kirk Cranston oder mich?
Mary: Keinen von euch! Hast du schon was getrunken?
Mason: Sehe ich so schlecht aus? Na, ich weiß schon wie du es meinst. Wie ist deine seelische Verfassung?
Mary: Was ist los? Mason, habe ich dir etwas getan? Hör mal, es tut mir leid wegen heute nachmittag, nur es war derart hektisch in der Klinik das ich die Agentur anrief, damit Miss Lohman heute meinen Dienst übernimmt.
Mason: Weißt du, ich fuhr vorhin zur Klinik, noch vor fünf, und sie bereits geschlossen. Kannst du mir das erklären?
Mary: Oh ja, wir hatten heute etwas früher geschlossen. Der Andrang war um vier zu Ende und ich brauchte noch etwas Zeit für einen Freund.
Mason: So ist das.
Mary: Mein Freund braucht zur Zeit wirklich Unterstützung.
Mason: Weißt du, eine der guten und bleibenden Errungenschaften des Feminismus ist das er ungehobelten Kerlen wie mir gezeigt hat, dass Frauen auch Bedürfnisse haben. Sogar brave, katholische Mädchen. Emotionale und körperliche Bedürfnisse. Und wenn's zu Hause nicht klappt, dann geht man woanders hin.
Mary: Sag mal, willst du mich beleidigen?
Mason: Wenn es dir hier nicht zusagt, dann wartet immer noch dein Kloster auf dich.

336

Kelly: Weißt du, Daddy hat immer gesagt, das Menschen wie Schildkröten sind. Sie tragen ihren ganzen Besitz mit sich herum. Je schwerer ihre Last, desto langsamer kommen sie voran.
Dylan: Das hört sich sehr weise an.

336

Augusta: Brandon, wer hat dir dieses Buch gegeben?
Brandon: Mum.
Augusta: Was ist aus Häschen Peter geworden?
Brandon: Lies mal die Stelle, wo er ins Gefängnis geht.
Augusta: Hör zu, ich habe eine andere Idee. Wieso kann ich mir denn nicht selber eine Geschichte ausdenken.
Lionel: Oh, die Idee ist wundervoll.
Brandon: Na gut, aber ohne Häschen.
Augusta: In Ordnung, wird weggelassen. Also, es war einmal in einem sehr, sehr weit entfernten Königreich ein König. Er lebte in einem wunderschönen Palast und er hatte alles. Soviel Eiscrem wie er essen konnte und außerdem eine überdurchschnittliche gutaussehende Königin, die ihn sehr lieb hatte. Wenn er auch manchmal sehr kompliziert sein konnte.
Lionel: Darin war ihm die Königin ebenbürtig, um ehrlich zu sein.
Brandon: Kennst du die Geschichte?
Lionel: Also, ich erkannte irgendwelche Ähnlichkeiten.
Augusta: Dann gab es in diesem kleinen Land auch noch eine böse Hexe, die dauernd ihre Künste ausprobieren wollte - am König.
Lionel: Die Menschen erzählten nur, sie sei böse. Aber so schlecht war sie gar nicht.
Augusta: Er hatte Glück. Die überdurchschnittlich gutaussehende Königin konnte die Hexe aufhalten. Nur eines Tages da erschien ein kleiner Junge am Tor und behauptete er sei der Enkelsohn von dem vertrottelten alten König.
Lionel: Ja, das ist richtig. Und der König sah den kleinen nur kurz an und hatte ihn auf der Stelle lieb gewonnen.
Augusta: Ja, so war es. Aber die Königin erkannte sofort, dass es einer von den kleinen Tricks der Hexe war um ihr den König wegzunehmen.
Brandon: Oh nein!
Lionel: Es war ...
Augusta: Oh ja! Nur dieses Mal war die Königin ratlos. Sie hatte keine Ahnung was zu tun sei.
Lionel: Ja, so war es. Denn auch sie hatte den kleinen Jungen in ihr Herz geschlossen und wollte ihn nicht wegjagen.
Augusta: Ach das, ja. Es machte ihr nichts aus, wenn er ein- zweimal die Woche zum Essen kam, aber ...
Lionel: Aber die überdurchschnittlich gutaussehende Königin hatte nicht erwartet, dass der König auch zaubern konnte. Er kannte ein paar Zauberworte.
Augusta: Ach ja? Ich vergaß diese Worte, wie waren sie gleich?
Lionel: Die Worte hießen 'ich liebe dich'. Die Königin mußte diese Worte nur oft wiederholen. Ein paar hundertmal, dann war der Bann gebrochen. Und die böse Hexe verwandelte sich in eine freundliche Großmutter. Und der kleine Junge wurde zum Prinzen und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Augusta: Dazu habe ich auch noch was zu sagen.
Lionel: Was hälst du davon, Brandon?
Brandon: So etwas kann nicht passieren, oder?
Lionel: Wer weiß das schon.

338

Mutter Isabel: Übrigens habe ich den Verdacht das Mason auch in dich verliebt ist. Und das du für ihn weit mehr bist als eine Eroberung unter vielen. Ich denke, dass er es ehrlich meint. Du solltest glücklich sein.

338

Eden: Ständig neue Lügen - ich halte das nicht mehr aus!
Kirk: Aber diese Lügen sind nunmal gerechtfertigt, Eden.
Es schellt jemand
Eden: Das muß Cruz sein.
Kirk: Tun sie mir den Gefallen und versuchen sie es wenigstens.
Eden: Ich kann jetzt nicht mit ihm reden.
Kirk: Sie müssen.
Eden: Er braucht mich nur anzuschauen und er weiß, dass ich lüge. Er kennt mich in und auswendig.

338

Cruz: Wer ist das? Etwa dein neuer Anwalt?
Kirk: Ich bin jemand, der sich um Eden sorgt.

338

Eden: Ich kann unmöglich so weitermachen. Ich liebe diesen Mann. Ja, ich liebe ihn, Kirk. Und ich habe ihm versprochen, ich würde ihn niemals anlügen.
Kirk: Es ist eine Frage des Überlebens geworden. Sie haben gar keine andere Wahl. Außerdem sind sie endgültig auseinander. Und das ist auch gut so.
Eden: Ich fühle mich so elend. Was soll ich nur tun?
Kirk: Eden, ich bin doch da. Ich möchte ihnen zur Seite stehen. Ich möchte ihnen helfen. Und noch mehr. Ich möchte sie glücklich machen für ihr ganzes Leben. Ich will immer für sie da sein. Sie behüten, sie beschützen dürfen, Eden. Ich möche, das du mich heiratest. Ich werde dich nicht drängen, Eden, aber ich möchte, das du eines nicht vergißt. Ich liebe dich.

338

Eden (zu Mason): Dich trifft man aber auch überall!

338

Cruz: Sitzt fest. Durch den Regen muß das Holz aufgequollen sein.
Mason: Wieso reparieren sie es nicht gleich?
Cruz: Meine Güte Mason! Sie können sich aber verdammt gut anschleichen!
Mason: Jeder hat seine Fähigkeiten, nicht wahr?
Cruz: Wollten sie etwas besonderes?
Mason: Ich will immer etwas, Cruz.
...
Mason: Ach noch etwas, Cruz. Ich finde es einfach skandalös, dass ihre Liebe zu Eden sie dazu verleitet, unschuldige Mitmenschen zu verdächtigen. Sie waren doch bekannt für ihre Integrität. Ich frage mich, was daraus geworden ist.

338

Mary: Mason! Oh, Mason!
Mason: Ich weiß gar nicht was ich sagen soll? Womit habe ich das verdient?
Mary: Es tut mir so leid, aber es war alles nur ein Missverständnis! Mark McCormick und ich sind nur alte Freunde, wirklich nur alte Freunde. Und mehr ist zwischen uns beiden niemals gewesen, glaube mir!
Mason: Wirklich?! Du kannst dir gar nicht vorstellen wie erleichtert ich bin! Ich war so eifersüchtig, als ich euch zwei in dem Gartenhaus sah.
Mary: Oh, ich hätte es wissen müssen.
Mason: Was war ich nur für ein Dummkopf, dass ich so etwas auch nur denken konnte. Es ist nur, weil du so wichtig für mich geworden bist. Ja, das Wichtigste für mich.
Mary: Mason, ich würde dich niemals eifersüchtig machen wollen. Ich finde sowas schrecklich.
Mason: Ich auch. Aber wichtig ist doch nur, das wir uns verzeihen können. Und schon geht für mich die Sonne auf!
Mary: Das wurde auch Zeit.

338

Mason: Das ist sehr lieb von dir Gina, aber bitte lass mich endlich zu dem kommen, was ich dir sagen wollte.
Gina: Oh natürlich Mason.
Mason: Wir beide haben eine sehr seltsame Art von Beziehung, Gina. Ich meine, die Not führte uns damals zusammen und mit Erpressung hielten wir uns aneinandergefesselt. Es war durchaus amüsant, ja und zum Schluss fand ich sogar Gefallen daran, aber - um ehrlich zu sein, es war nie mehr als ein Spiel.
Gina: Ich versteh nicht?
Mason: Sollte ich dich jemals in dem Glauben gelassen haben aus unserer Beziehung könnte etwas ernsthaftes werden, so war es nie meine Absicht. Nun ja, es tut mir wirklich sehr leid Gina, aber ich liebe eine andere Frau.
Gina: Mary?
Mason: Ja, es ist Mary. Jetzt weißt du, wieso ich das hier nicht annehmen kann. Aber ich weiß es zu schätzen.

339

Sophia: Ich habe mich noch niemals so schrecklich alleine gefühlt wie hier in Santa Barbara bei meinen Kindern! Noch niemals in meinem Leben!
Lionel: Ja, so etwas hast du nicht verdient.

346

Kirk: Ich nehme an, das ihr den Hubschrauber, den ich draußen gesehen habe, nehmen werdet
Mason: Nein Kirk - wir nehmen den der in der Küche steht

358

Mason: Kirk - sie sollten schneller laufen, sie setzen Spinnenweben an

365

Mary: Oh Mr. Capwell, CC, es ist bemerkenswert. Dafür habe ich jeden Tag gebetet. Wissen sie, ich kenn sie jetzt ziemlich gut und sorge schon lange für sie. Sie haben einen außergewöhnlichen Überlebenswillen. Manchmal, wenn ich bei ihnen bin, fühle ich ihre Stärke und ich fühle wie sie kämpfen um ihr Leben. Und ich hoffe sie fühlen unsere Liebe, denn wir kämpfen alle mit ihnen. Sie sind eine Legende Mr. Capwell. Ich frage mich, ob sie das wissen. Nun, jeder Mann in der Stadt kennt eine Geschichte über CC Capwell. Nicht alle Geschichten sind erfreulich. Ihr Sohn Mason ist ähnlich wie sie. Er ist nicht nur gut, aber wer ist das? Masons Verhalten könnte man sogar als unmoralisch bezeichnen. Na ja, vielleicht hat er nur nach seiner eigenen Identität gesucht, weil die seines Vater so übermächtig gewesen ist. Das sind nur Gerüchte. Aber ich gebe nicht das geringste auf Gerüchte. Ich habe meine eigene Meinung über sie. Ich bin verliebt in ihren Sohn und diese Liebe zu ihm hat sich inzwischen auf sie übertragen. Da ist noch ein Mann in meine Leben. Er ist ganz anders als Mason. Er ist wirklich gut, ernsthaft. Natürlich, Masons Charme hat er nicht oder seinen Humor. Oder seine exzentrische Lebenslust - aber er ist ein guter Mensch. Mark McCormick, wir kennen uns schon sehr lange. Und er ist verliebt in mich. Aber er ist nicht Mason. Diesmal wäre es wirklich besser, wenn sie mich nicht verstanden hätten, weil ich so schrecklich aufgewühlt bin. Sonst spreche ich nicht darüber, außer ... kämpfen sie weiter CC. Ich möchte sie kennen lernen. Ich frage mich, ob sie so sind, wie ihr wunderbarer Sohn.

368

Mary: Kannst wohl nicht schlafen, hm?
Mason: Eden und Kirk haben mich geweckt, als sie reinkamen. Ich komme nicht zur Ruhe, seitdem sie da gewesen sind.
Mary: Hast Du Schmerzen?

370

Gina zu CC: Dieses Haus ist voll von Spionen!

392

Santa Barbara ist die kleinste Stadt in der Julia je gelebt hat

410

Wie Santana Brandon erklären soll warum Cruz in Miami ist:
Cruz: Sag ihm ich arbeite bei Miami Vice.

464

Mason zu CC: Wir müssen mit dir klar kommen, andere nicht!

465

Mason: Erinnerst du dich?
Mary: Ja, ich erinnere mich, Mason. Es ist wirklich schön.
Mason: Ja, das war mal. Ich dachte, du hast es vergessen.
Mary: Ich habe es nicht vergessen.
Mason: Ich auch nicht.
Mary: Weißt du, es war für mich eine besondere Zeit, als wir hier draußen waren. Wieso brachtest du mich heute hierher?
Mason: Ich versprach nur nicht davon zu sprechen und das tat ich auch nicht. Dieser Platz hier hat mit uns zu tun, Mary. Ich will, dass du daran fest hältst. Vergiss ihn nie. Und du sollst wissen es könnte immer so sein, wenn wir es nur wollen, wir beide. Hörst du mir zu?
Mary: Ja, natürlich.
Mason: Bitte höre mir jetzt gut zu. Ich liebe dich, Mary. Ich liebe dich und werde es immer tun.

484

CC: Ted, Ted es war nicht böse gemeint, Ted ! Tja, noch schlechter hätte es wohl kaum laufen können.
Sophia: Denke ich auch!
CC: Ich versuche doch nur ihnen allen etwas von meiner Erfahrung mitzugeben.
Sophia: Das ist der Fehler den du machst. Sie wollen nicht von deiner Erfahrung profitieren, sie brauchen ihre eigenen Erfahrungen.
CC: Wofür sind wir Eltern da? Kannst du mir das mal erklären?
Sophia: Bestimmt nicht um Kopien von sich selbst herzustellen. Alles was er wollte war, das du seiner Urteilskraft vertraust. Das hast du offensichtlich nicht getan, oder? Es hat mich auch nicht gewundert, da du ja nie jemanden vertraust.
CC: Welcher Tag ist heute?
Sophia: Donnerstag.
CC: Denkst du, ich würde dich zu mir bitten nur wegen der Tatsache das heute Donnerstag ist?
Sophia: Natürlich nicht. Du wolltest das ich dir helfe auf Ted Druck aus zu üben.
CC: Das ist nicht wahr! Ich verderbe es mir mit meinen Kindern auch ohne deine Hilfe.
Sophia: Ich weiß welcher Tag heute ist.
CC: Und? Ist das etwa die Art wie man sich verhält, wenn man seinen Hochzeitstag feiert?
Sophia: Aber wir sind kein Ehepaar.
CC: Das ist wahr, aber zum feiern wär's doch trotzdem ein Grund.
Sophia: Und wie?
CC: Heute abend, ganz egal wo.
Sophia: Warte mal, ach so, du willst heute mit mir ausgehen?
CC: Bitte keine Komplikationen. Sag ja oder nein - nein, nein, sag nicht nein, sag ja!

485

CC zu Sophia: Ich verderbe es mir mit meinen Kindern auch ohne deine Hilfe

487

Mason kommt in die Klinik.
Mason: Du bist noch hier.
Mary: Mason, ich warte seit Stunden hier. Ich will mit Dir reden.
Mason: Reden ist billig, scheint das billigste von allen Dingen. Wie die Inflation der Talk-Shows. Du musst nicht meinen was du sagst, Hauptsache dein Mund bewegt sich.
Mary: Soll ich’s dir nicht wenigstens erklären.
Mason: Nein, nein weshalb denn, ich kenn doch Blümchen und Bienchen, unterlass dir die deutlichen Details.
Mary: Oh Mason, hör endlich auf!
Mason: Ich kenn das Misstrauen und ich weiß auch was Lügen sind. Das ist wohl Bestandteil der Persönlichkeit von Capwell-Männern.
Mary: Mason, ich muss dir jetzt was sagen ...
Mason: Na klar, du bist schwanger - mit unserem Baby. Deins, meins und Marks.
Mary: Du sollst nicht so reden!
Mason: Tut mir leid, ich vergaß. Einst warst du ja eine Nonne in einem Kloster gewesen. Hinter hohen Klostermauern. Ich brachte auch sehr lange hinter Mauern zu, obwohl du sie gar nicht sehen kannst, aber sie beschützen mich genauso wirkungsvoll. Ich fühlte mich sicher hinter ihnen. Verletzen konnte mich niemand mehr und hinter sie habe ich niemand blicken lassen. Und dann kamst du. Ich hatte noch nie jemanden wie dich kennen gelernt.. Du hast anders gesprochen, hast dich anders benommen. Ja, das ist sie, dachte ich. Also habe ich dich herein gebeten. Oh nein, das heißt ich riß dich geradezu begeistert an mich. Und da standen wir nun da, wir zwei, gegen eine Welt. Und das gefiel mir sehr. Ach ja, du hast mir Weisheit gegeben und den nötigen Mut dazu. Und soviel Inspiration. Es war großartig und ich vertraute ... vertraute dir aus tiefster Seele. Und daher hätte ich auch mein Leben restlos verwettet dafür das du mich niemals belügen würdest. Irgendwo hatte ich die Zeichen wohl nicht richtig gedeutet. Ich kann dafür keine Erklärung finden, und du?
Mary: Ja, eine ganz einfache. Wenn Mark dir erzählt hat, das er mit mir geschlafen hat, dann hat er ein wichtiges Detail vergessen - er hat mich vergewaltigt.
Mary in Masons Wohnung. Mason kommt zur Tür herein.
Mary: Oh da bist du ja endlich. Wo warst Du?
Mason: Ich war spazieren
Mary: Wo bist du hingegangen?
Mason: Keine Ahnung. Ich bin ziellos durch die Gegend gelaufen und habe gewartet das meine Wut verfliegt - wohl vergebens

522

Eden: Wie seh ich aus?
Cruz: Nicht schlecht.
Eden: Du meinst nicht schlecht?
Cruz: Das sind schöne Ohrringe, ich muss überlegen, da fehlt was.
Eden: Ach wirklich?
Cruz: Beinahe perfekt.
Eden: Beinahe perfekt?
Cruz: Du hast dich hübsch frisiert, trägst elegante Schuhe usw.
Eden: Und was?
Cruz: Warte, simsallabim, du solltest ihn wieder tragen (er nimmt den Verlobungsring vor)
Eden: Ich weiß nicht so recht.
Cruz: Tu mir den Gefallen.
Eden: Aber Santana?
Cruz: Santana und ich sind schon lang nicht mehr zusammen Eden.
Eden: Aber nur weil ich zwischen euch stehe.
Cruz: Nein, nein, nein selbst wenn du nicht hier wärst, wenn du am Nordpol oder am Tiera del Fuergo (??) wärst, ich würde nie aufhören dich zu lieben.
Mag sein, dass die Scheidung sich noch hinzieht.
Eden: Cruz ich bin immer für dich da.
Cruz: Dann behalte ihn, und wenn es soweit ist, werde ich ihn dir auf den Finger streifen.
Eden: Einverstanden, ja ich Eden Capwell werde diesen Ring tragen.
Sie nimmt ihn in ihre Hand und sie küssen sich

522

Eden: Und wie stellst du dir unsere Hochzeit vor?
Cruz: Na ja ich werde die Pferde satteln und wir werden zur Kirche reiten.
Eden: Das ist schön.
Cruz: Ja und wir werden vorher noch einen Fluss überqueren- einen Fluss voll Champagner, wirst du das schaffen?
Eden: Ich werde es versuchen.
Cruz: Also einverstanden? Gut dann machen wir es so.
Eden: Gute Idee.
Cruz: Heh sag mal warum ziehst du nicht bei mir ein?
Eden: Ist das dein Ernst?
Cruz: Ich habe dieses Haus extra für dich gekauft.
Eden: Nein, das geht nicht.
Cruz: Ach weißt du, es geht mir verdammt auf die Nerven, wenn du dich dermaßen zierst.
Eden: Also wenn das so ist, dann solltest du mir auch keinen Ring schenken.
Cruz: Nein, du hast ihn schon einmal zurückgegeben - da warf ich ihn vor Wut über Board.
Eden: Das stimmt nicht, du hast nur getan, als ob du ihn über Bord wirfst. Hier na los nimm ihn zurück.
Cruz: Wenn du nur etwas sanftmütiger wärst.
Eden: Na fein, da hast du ihn, also ich bin doch nicht hier, um mich von dir kritisieren zu lassen.
Cruz: Schon gut schon gut, reg dich nicht auf Schatz, es war nicht so gemeint, also nimm ihn - bitte!
Eden: Ich will ihn nicht mehr.
Cruz: Doch du willst.
Eden: Nein, ich will ihn nicht, wirklich, ich will ihn nicht - wirklich nicht.
Cruz: Ja ich habs verstanden, du treibst mich noch zum Wahnsinn.
Eden: Du hast es erkannt.
Cruz: Ich überlege gerade, wie ich dich das letzte mal behandelt habe, als du so mit mir umgegangen bist.
Eden: Du hast mich gewürgt.
Cruz: Nein das hab ich nicht, ich hab dir den Hintern versohlt. Jetzt mach dich auf was gefasst (er nimmt sie auf den Arm und trägt sie zum Sofa) ich kann dich auch zu Tode kitzeln. Jetzt hör auf so herum zu zappeln.
Eden: (Eden lacht sich fast außer Atem) Cruz!!
Cruz: Oder möchtest du zu Tode geküsst werden, heh was meinst du?
Eden: Du bist großartig und einfach fantastisch (lacht)
Cruz: Genau und unerbittlich, das wolltest du doch sagen?
sie küssen sich
Eden: Ich hätte es am liebst so wie damals.
Cruz: Es wird noch viel besser.
Eden: Ich hab dich vermisst, ich werde den Ring doch nehmen, wenn du mich ganz lieb darum bittest.
Cruz: Bitte.
Eden: In Ordnung.
Cruz: Ich danke dir
Eden: Ich möchte nämlich nicht, dass er in der kleinen braunen Schachtel mit dem Anstecker der Fluggesellschaften landet.
dann wird sie neugierig wegen Tori....

1208

Julia und Mason am Morgen vor ihrer Hochzeit…
Julia: Was kann das Leben noch mehr bieten, jetzt wo Du mir endlich gesagt hast, dass Du mich liebst.
Mason: Hab ich das gesagt?
Julia: Erinnerst Du Dich nicht?
Mason: Netter Versuch.
Julia: Na jedenfalls wirst Du es nachher sagen müssen, oder etwas ähnliches. Denkst Du nicht…
Mason (lacht): Nein, nein, nein…hör mal, man darf doch die Hochzeitsschwüre nicht schon vor der Trauung aussprechen. Das ist gar nicht erlaubt soweit ich weiß, aber Du versuchst es immer wieder, Du lässt einfach nicht locker.
Julia: Ich wollte nur wissen ob Du sie auch beherrschst Liebling.
Mason: Also das ist doch wieder typisch für Dich. Ich habe gedacht, es ist der Hochzeitsring, der vor der Trauung traditionell in den Gully fällt.
Julia: Ich liebe Dich (sie küsst ihn) Du bist wundervoll. Raus jetzt…
Mason: Ist das ein Vorgeschmack auf Deine Schwüre?
Julia: Ich hab noch sehr viel zu tun. Ich muss Samantha und mich anziehen, ich muss noch meine Fingernägel lackieren und die Nachbarn wäre auch entsetzt wenn sie Dich heute hier sehen würden.
Mason: Die halten uns sowieso für asozial.
Julia: Tu mir einen Gefallen. Geh noch schnell zu Mrs. Kopp, hier steht drauf was sie für Samantha alles braucht wenn wir weg sind.
Mason: Milch, Butter, Rinderhackfleisch….das arme Kind wird einen Herzschrittmacher brauchen, wenn es zur ersten heiligen Kommunion geht.
Julia: Geh jetzt, Du Licht meines Lebens.
Mason: Ja, Du Juwel der mein Leben verschönert.
Julia: Sei doch nicht so nervös, Gärtner meines Rosenbusches.
Mason: Ganz bestimmt nicht, Du Stein in meinen Schuh. Und weißt Du was? Ich nehme den Hinterausgang, damit die Nachbarn nicht misstrauisch werden. Da ist noch etwas, Du süße kleine Fliege in meiner Hühnerbrühe, sag auf Wiedersehen zu dem rüpelhaften Jungegesellen den Du bisher kanntest.
Julia: Auf Wiedersehen!!
(Mason verlässt das Zimmer)
Julia: Du Schlinge um meinen Hals!!
(Sie legt sich die Hände um den Hals und lässt sich aufs Bett fallen)

1208

Mason betritt das Haus von Cruz und Eden. Michael ist gerade da.
Mason: Wo ist eine Waffe?
Cruz: Oh, wie immer ruhig und ausgeglichen.
Mason: Möchte hier jemand heiraten? Wie wär's mit Ihnen (zeigt auf Michael), na das wär doch was. Sagen Sie ja.
Michael: Nein, aber ich würde mich freuen wenn ich auf der Hochzeitfeier mit der Braut tanzen dürfte. Sie sind ein glücklicher Mann. Das bin ich auch, das sind wir eigentlich alle.
(Michael verlässt das Haus)
Mason: Das mit der Waffe war kein Scherz.
(Eden kommt die Treppe runter)
Eden: Selbstmord oder richtiger Mord, ich will wissen wo.(??)
Cruz: Du siehst umwerfend aus.
(Die beiden küssen sich)
Mason: Oh, ihr seid ja widerlich. Ob ich durch die Ehe auch so werde?
Eden: Na hör mal, Du bist doch schon immer widerlich gewesen. Was willst Du denn hier.
Mason: Tja, niemand mag mich.
Cruz: Glaubst das wir Dich mögen?
Eden: Oh nein nein, es war sehr gut das Du hergekommen bist, Cruz weiß was man tut wenn man vor der Hochzeit zittert.
Cruz: Ich war völlig ruhig damals, das schwör ich beim Leben meines Kindes.
Eden: Ja, aber er heiratet Julia. Vielleicht gibt es ja doch ein paar Ratschläge, so zu sagen vom altgedienten Ehemann zum Greenhorn.
Mason: Ich bin ja schon mal verheiratet gewesen, schon vergessen? Ich sage Dir, es hilft nichts. Da fliegen die zum Mond und die Wissenschaft ist nicht fähig etwas herzustellen wovon man ohne Alkohol betrunken wird.
Cruz: Wir sollten uns doch unterhalten.
Eden: Siehst Du, ich werde Euch einige meiner Weisheiten verraten…wo ist meine Fibel für Verhaltensregel in der guten Ehe. Weißt Du nicht wo sie ist?
Cruz: Die hast Du in die Babyschuhe mit eingestrickt.
Du siehst toll aus.
(Eden verlässt das Haus)
Cruz: Wie Du sehen kannst…so was gibt es wirklich. Eine glücklich Ehe. Aber für Dich ist es der schlimmste Alptraum, hab ich Recht??

1208

Julia's Schlafzimmer. Wanda macht Julia die Haare.
Wanda: Haben sie Mousse?
Julia: Nein ich kann jetzt nichts essen.
Wanda: Für Ihre Haare. Wir sollten sie nach oben stecken, das ist einfach passender.
Eden: Hallo!!
Wanda: Wir sind im Schlafzimmer!!
(Eden betritt den Raum)
Eden: Was, Du hast Dein Kleid noch nicht an?
Julia: Es gibt überhaupt keine Hochzeit. Wanda und ich haben beschlossen lesbisch zu werden und auf einer Farm in New Hamphire Tofu anzubauen.
Eden: Das finde ich gut, Nerven aus Stahl.
(Sie überreicht ihr ein Geschenk)
Julia: Was ist denn das?
Eden: Ein Geschenk.
Julia: Oh, Le Sence de Ternité(??? Keine Ahnung von französisch ).
Eden: Es ist was neues, ich habs aus Paris.
Julia: Ok, ich probier's gleich mal aus.
Wanda: Oh, das hätte ich beinahe vergessen. Ja, da ist es. Etwas historisches.
(Wanda übergibt Julia ein leicht vergilbtes Strumpfband.)
Es ist etwas vergilbt, ich hab's aber gewaschen. Es ist aus einem Geschäft in dem sie Requisiten aus alten Filmen verkaufen und Cloudette Colbert trug dieses Strumpfband in dem Film „Es geschah in einer wunderbaren Nacht“.
Eden: Vielleicht ist es gelb von Clark Gables Zigarren.
Julia: Danke Wanda! Ich werde sie um eine Erklärung bitten wenn sich keiner der Junggesellen darum bemüht das Ding zu fangen.
(Telefon klingelt)
Wanda: Oh ich geh schon, wahrscheinlich will noch jemand gratulieren.

1208

Eden: Was ist?
Julia: Ich frage mich ob ich es wirklich tun will. Warum ich so verrückt bin mich für den Rest meines Lebens an einen Mann zu binden. Ob ich das wirklich will? Ich mag ihn überhaupt nicht. Von 5 Tagen bin an 3 Tagen gern mit ihm zusammen. Reicht denn das? Ist es zu spät sich was anderes zu suchen? (Eden nickt)
Na ja, womöglich hast Du recht. Ich weiß auch nicht was ich eigentlich will, ich meine was ist wenn ich den ganzen Tag in meinem Morgenmantel rumlaufen und Kartoffelchips essen will. Oder wenn ich allein sein will in meinem Zimmer. Was passiert jetzt mit mir? Bin ich jetzt nur noch Ehefrau? Völlig gesichtslos? Und unbedeutend? Ich dachte ich werde ein Star. Ich wollte meine eigene Gameshow. (Eden guckt etwas irritiert ) Ich wollte einen Auftritt mit den Roquettes(??), einen einzigen. Und außerdem wollte ich Sandra O´Connor im obersten Gerichtshof ersetzen. Weil sie nie 2 Frauen auf einmal ernennen würden.
(Eden reicht ihr ein paar Ohrringe)
Sind das die Ohrringe von Deiner Hochzeit?
(Eden nickt)
Na, das ist ja wunderbar. Dann werde ich wohl oder übel heiraten müssen.
Eden: Ja, ich glaube schon. Weißt Du, ich würde diese Ohrringe nicht für jeden herauskramen, und ich habe nicht vor dieses Kleid wieder auszuziehen.
(die beiden umarmen sich)

1208

Castillo Haus. Mason und Cruz reden
Mason: Da wäre der Sex.
Cruz: Ja, aber den kann man auch einfacher und vor allem viel billiger haben.
Mason: Aber…Kameradschaft.
Cruz: Weißt Du, ein Pudel würde weniger Umstände machen.
Mason: Ja … aber da hat man doch nicht diese spezielle Beziehung.
Cruz: Ganz genau.
Mason: Welche Beziehung. Worüber reden wir eigentlich.
Cruz: Zum Beispiel darüber dass Du hörst, dass unten im Erdgeschoss jemand ist und Du weißt er gehört da wirklich hin.
Mason: Das ist es?
Cruz: Ich denke schon.
Mason: Für immer?
Cruz: So ist es gedacht, ja.
Mason: Das wäre alles nur halb so schlimm, wenn ich wüsste dass wir irgendwann wieder geschieden werden, aber wahrscheinlich finde ich mich irgendwann alt und fett wieder und mähe den Rasen im Vorgarten.
Cruz: Ja, aber wenn Du dann reinkommst und Dir Deine Hände wäschst, hörst Du Julia im Erdgeschoss.
Mason: Ja, Sie hat aber nur ein Erdgeschoss!!!!
Cruz: Dann macht sie Dir ein Sandwich obwohl Du sie noch gar nicht darum gebeten hast. Und dann, dann werdet ihr zusammen vielleicht ein bisschen fernsehen und ihr bringt das Baby ins Bett.
Mason: Furchtbar!!
Cruz: Sind wir jetzt fertig?
Mason: Großer Gott, ich komme zu spät.

1246

Robert: Sie an! Das hier ist wirklich ein Capwell Hotel. Hier wimmelt es ja nur so von Capwells.
Eden: Wo ist mein Vater?
Robert: Sie haben ihn gerade verpasst. Er kochte vor Wut. Aber sie werden ihn leicht finden, wenn sie nur den Dampfwolken folgen, die er hinterlässt.
Eden: Haben sie ihn verärgert?
Robert: Nein, das ist nicht nötig gewesen. Wollen sie nicht reinkommen?
Eden: Ja, ich denke schon.
Robert: Hoffentlich schadet die Aufregung nicht der Gesundheit ihres Vaters.
Eden: Sie finden das vielleicht komisch, ich nicht. Und auf den Verdacht hin, das sie sich die Krankenakten meines Vaters haben noch nicht besorgen lassen, lassen sie mich die erste sein, die ihnen mitteilt, das er kein gesunder Mann ist.
Robert: Geistig oder körperlich?
Eden: Sie wollen es so haben. Ich spiele dieses Spiel mit ihnen. Lassen sie meinen Vater in Ruhe!
Robert: Sie verstehen das falsch. Ich meine, wenn sie so besorgt um die Gesundheit ihres Vaters sind sollten sie mir dankbar sein, das ich ihn von seiner Last befreie, indem ich ihm Capwell Enterprises aus den Händen nehme.
Eden: Ich bin die Geschäftsführerin dieser Firma und sie werden mir zuhören.
Robert: Oh - mit Vergnügen!
Eden: Mein Vater hat ein Herzleiden. Und wenn sie irgendetwas, ich wiederhole irgendetwas tun, um ihn zu verärgern oder ihn in irgendeiner Weise zu verletzen, dann werde ich sie vernichten.
Robert: Sind sie fertig?
Eden: Ja.
Robert: Nicht ich habe ihren Vater aufgesucht, sondern ihr Vater mich. Er ist freiwillig …
Eden: Ach hören sie doch auf! Kommen sie mir nicht damit und werden sie nicht unsachlich. Sie wissen genau Bescheid. Das fand kurz nachdem Gina mit den Vollmachten erschienen war.
Robert: Nun ja. Vielleicht war ich nur etwas misstrauisch. Sie kennen mich doch?
Eden: Nein, nein ich kenne sie nicht! Und ich lege auch gar keinen Wert darauf, sie kennen zu lernen. Sie streben nach Macht und sie gehen dabei über Leichen ohne Rücksicht auf Verluste.
Robert: Sie werden erstaunt sein wenn ich ihnen sage, dass ein Teil meines Vermögens in Hilfsorganisationen und Wohltätigkeitsvereine fließt. Zu den Stiftungen der letzten Jahre gehört sogar ein Museum für moderne Kunst. Tja, so ist das Mrs. Castillo. Wissen sie, es ist eine der Leidenschaften des miesen Geschäftemachers. Er liebt Aquarelle und Skulpturen. Wenn sie das für ein Laster halten, tun sie sich keinen Zwang an und verurteilen sie mich.
Eden: Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie ihre Leidenschaft Mr. Barr, gleichzeitig als Geldanlage ansehen.
Robert: Diese Skulptur zum Beispiel sehen sie ist nicht besonders wertvoll, aber darum geht es mir nicht. Ich liebe diese Figur, weil sie mir ein bestimmtes Gefühl vermittelt. Vielleicht geht es ihnen genauso?
Eden: Ich finde das Ding ziemlich kitschig. Tja, dann wünsche ich ihnen beiden noch einen schönen Abend.

1249

Robert: Pardon! Ich dachte, sie frieren.
Eden: Tue ich auch. Wieso machen sie kein Feuer?
Robert: Sie sind ein Spaßvogel. Wie würden sie am liebsten abtreten? Mir ist jede Art Recht außer verbrennen.
Eden: Erfrieren ist jedenfalls nicht meine Lieblingsmethode. Ich schlage vor, wir gehen den Schacht ein Stück hinunter und versuchen, einen Ausgang zu finden.
Robert: Und ich schlage vor, wir warten hier bis man uns findet.
Eden: Wie sie meinen. Dann werden wir uns eben trennen.
Robert: Versuchen sie’s!
Eden: Heißt das, sie fallen wieder über mich her?
Robert: Ja, schon möglich - probieren sie’s aus. Tja, das macht ihren ganzen Plan zunichte.
Eden: Ja, das kann man wohl sagen.
Robert: Na ja, wenn uns der Kram auf den Kopf fällt steht im Nachruf wenigstens, sie sind bei der Ausübung ihrer Arbeit gestorben, beim wühlen nach Vollmachten.
Eden: Gilt das Angebot mit der Jacke noch?
Robert: Oh, jetzt möchte sie die Jacke. Haben Madam sonst noch einen Wunsch?
Eden: Sie könnten ihren Chauffeur bitten, uns von hier weg zu bringen.
Robert: Sofort - und wohin?
Eden: Irgendwo hin wo die Sonne scheint und wo es saubere Wäsche gibt, bitte.
Robert: Da wüsste ich was - weißer Sand, blaues Wasser das im Sonnenschein glitzert wie Millionen von Diamanten, Korallen, Delfine …
Eden: Undine erhebt sich aus den Wellen … Ich habe die Statue auf ihrem Schreibtisch gesehen.
Robert: Es wundert mich, dass sie das noch wissen.
Eden: Undine, das ist eine Oper. Ich glaube, ich habe sie Paris gesehen.
Robert: Sie kennen doch die Geschichte.
Eden: Ich habe sie einmal gehört.
Robert: Ich werde sie ihnen noch mal erzählen. Hier ist der passende Ort. Hier ist es dunkel, wie in den Nächten wo alles möglich scheint. Sie war eine Tochter des Meeres. Von beinahe menschlicher Gestalt, aber im Inneren ihres Wesens war sie ein Tier. Sie wusste von dem Tag ihrer Geburt an, dass sie nie in den Himmel kommen würde - niemals. Das Einzige was ihrer Seele Unsterblichkeit verleihen konnte war die Liebe zu einem sterblichen Mann. Das trieb sie zu ihm. Die Sehnsucht, ein Mensch zu sein. Der Plan war zum scheitern verurteilt. Sie musste ins Meer zurückkehren und der Mann, den sie geliebt hatte, blieb zurück - er war - für immer - gezeichnet. Denn er wusste, er würde sie nie haben können und sie nie vergessen. Ein trauriges Ende - wie immer.
Eden: Mir scheint das die Geschichte eine persönliche Bedeutung für sie hat.
Robert: Nein, Undine ist nur ein schönes trauriges Märchen, mehr nicht.
Eden: Sind sie ein Literaturliebhaber, Mr. Barr?
Robert: Nein.
Eden: Dann hat ihnen ihre Mutter vorgelesen?
Robert: Auch nicht. Meine Eltern sind gestorben, als ich noch klein war.
Eden: Das tut mir leid. Wer hat sie großgezogen?
Robert: Na ja, so richtig im Grunde niemand, wenn man es genau nimmt.
Eden: Wer sind sie? Woher kommen sie?
Robert: Von nirgendwo her.
Eden: Liegt ihnen soviel daran der große Unbekannte zu sein?
Robert: Nein, eigentlich liegt mir gar nichts daran. Aber ich habe den Eindruck, je mehr ich erzähle, desto schlechter werde ich verstanden.
Eden: Ich habe Bekannte von ihnen getroffen.
Robert: Wen?
Eden: Weiß ich nicht. Sie sagten, sie würden sie aus Las Vegas kennen. Daraufhin sagte ich: Robert Barr ist irgendwie gar nicht der Las Vegas Typ.
Robert: Welcher Typ bin ich nach ihrer Meinung?
Eden: Weißer Sand. Wasser, das im Sonnenschein glitzert wie tausend Diamanten …
Robert: Eden, was ist?
Eden: Gar nichts. Das klang nur verlockend.
Robert: Ehrlich
Eden: Hmm
Robert: Ganz ruhig, keine Angst. Noch fällt uns der Himmel nicht auf den Kopf.
Eden: Wann hören sie endlich auf mich. Verdammt, wir müssen hier raus!
Robert: Gut. Sie haben gewonnen. Gehen wir.
Cruz: Eden?
Eden: Cruz! Cruz, mein Liebling. Wie hast du uns gefunden?
Cruz: Meine Mutter sagte am Telefon, dass du hier bist und den Gedanken fand ich nicht gerade erheiternd.
Robert: Meinen sie, das ganze war Teil meines üblen Plans?
Cruz: Ich dachte schon, ich hätte Stimmen gehört. Ich war schon hinter dem Haufen da und kam nicht weiter. Zum Glück traf ich einen Typen, der die Mine wie seine Westentasche kennt.
Robert: R.J. Benson?
Cruz: Er hat sich nicht vorgestellt.
Robert: Wo ist er jetzt?
Cruz: Na oben, wo sonst.
Robert: Führt der Weg nach draußen?
Cruz: Ja. Ich schlage vor, wir beeilen uns. Die Decke wird langsam wackelig. Mich hätte es fast erwischt, als ich da durchgeschlüpft bin. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.
Eden: Dann haben wir dich gehört?
Cruz: Keine Ahnung. Geht es dir auch wirklich gut?
Eden: Ja, hervorragend. Mr. Barr hat mich bestens beschützt. Und er hat sich wirklich ausgesprochen ritterlich benommen.
Cruz: Oh, vielen Dank. Das weiß ich zu schätzen, Mr. Barr.
Robert: Können wir jetzt gehen?
Cruz: Ja. Fassen sie nichts an, was sie nicht anfassen müssen.
Robert: Ein überaus kluger Vorschlag für jede Lebenslage.
Cruz: Machen wir, das wir hier rauskommen.

1251

Eden öffnet die Tür von Roberts Hotelsuite
Robert: Was wollen Sie hier?
Eden: Ich will nicht, dass Sie unsere Firma kaufen. Für Sie bedeutet es nur ein Geschäft, aber für unsere Familie bedeutet sie alles. Es geht nicht um Geld, sondern um den Schmerz, den Sie verursachen, wenn Sie etwas zerstören, für das mein Vater sein Leben lang gearbeitet hat. Er hatte vor kurzem einen Herzinfarkt. Was er jetzt erlebt, könnte ihn umbringen. Sie besitzen doch schon so viel und wissen, welchen Kummer Sie uns bereiten. Wie können Sie das tun?
Renfield: Am Telefon ist gerade Sanders. Miller bekommt die Anteile, die wir noch brauchen, Sie müssen nur Ihr okay geben. Wir haben keine Zeit mehr. Mit diesen Anteilen hätten wir Capwell in der Tasche.
Eden: Bitte.

Eden: Tun Sie das meiner Familie nicht an.
Renfield: Robert, wieso zögern Sie? Wir können die restlichen Anteile kriegen. Alles, was Sie noch tun müssen, ist Sanders das Okay zu geben. Aber Sie müssen es jetzt tun, Sie können nicht länger warten.
Eden: Bitte.

Renfield: Weniger als 10 Sekunden. Sie müssen die Kauforder geben. Bitte.

(das Telefon auf Roberts Schreibtisch klingelt)
Eden: Danke vielmals. Ich danke Ihnen und…
Renfield: Mr. Barr, sollten Sie nicht rangehen?
(Robert nimmt den Hörer ab, lässt ihn auf die Gabel fallen und legt den Hörer dann neben das Telefon)
Robert: Jetzt sind wir ungestört.
Renfield: Ich glaub einfach nicht was Sie da…
Robert: Ich möchte, dass Sie jetzt alle gehen, Renfield.
Renfield: Aber wenn Sie jetzt nicht…
Robert: Sofort!
Renfield: Ja, Sir. Hej.
(Sie winkt den Männern, die an den Computern sitzen, zu und bedeutet ihnen, mit ihr die Suite zu verlassen)

(Robert geht von Computer zu Computer und schaltet die Geräte aus)
Robert: Sind Sie jetzt überrascht, ja?
Eden: Ich… Ich bin schockiert. Irgendetwas hat mir gesagt, dass ich eine Chance habe, Sie in letzter Sekunde von Ihren Plänen abzubringen, aber sicher war ich mir nicht. Ich meine, ist Robert Barr nicht jemand, der seine Pläne durchzieht und zwar um jeden Preis?
Robert: Ihre Argumente vorhin waren im Grunde genau dieselben, die ich bereits von Ihrem Vater und Ihrem Bruder kenne, seitdem ich hier bin, aber irgendwie haben Sie alles viel prägnanter gesagt. Als ich in Ihre Augen sah, da…
Eden: Und ich dachte schon, wir hätten verloren.
Robert: Jedenfalls haben Sie mich überzeugt, als Sie sagten, dass Capwell-Enterprises eine Familie sei und nicht nur eine Firma. Da glaubte ich Ihnen. Viele sagen zwar, ihre Firma sei ihre Familie, aber so wie Sie es sagten, erschien es mir glaubwürdig und vielleicht sind Sie auch eine Frau, die einen Mann von allem überzeugen kann, wenn sie es darauf anlegt.
(Eden sieht die Undine-Statue an und ist gedankenverloren)
Robert: Abgesehen davon, was würde es mir nützen, wenn ich Capwell-Enterprises zerschlage? Ich wiederhole also meinen Vorschlag. Was halten Sie von einer Fusion? Dass ich in der Lage gewesen wäre, Ihre Firma zu kaufen, haben Sie gesehen. Aber es ist doch viel besser – und zwar für uns beide – wenn wir uns zusammen tun. Und ich hätte auch nichts dagegen, wenn das Unternehmen weiterhin unter Capwell läuft. Alles was ich will, ist ein Co-Management. Ich möchte gleichberechtigter Partner sein – und zwar Partner in jeder Hinsicht.
(Eden hat eine Vision von Haaren im Wasser)
Robert: Eden?
Eden: Wie?
Robert: Ist alles in Ordnung?
Eden: Mir geht es gut.
Robert: Wollen Sie sich setzen?
Eden: Nein, ich muss jetzt gehen.
Robert: Was ist mit meinem Vorschlag?
Eden: Welcher Vorschlag?
Robert: Ich meine die Fusion.
Eden: Was erhoffen Sie sich denn davon?
Robert: Es liegt in meinem Interesse, Sie als Partner zu behalten. Sie haben ja gerade bewiesen, wie gut Sie mit Herausforderungen umgehen können. Wir zwei könnten große Dinge vollbringen.
Eden: Ich denke darüber nach.
Robert: Tun Sie es schnell.
Eden: Oh ja, natürlich, nur im Moment kann ich Ihnen nichts versprechen.
(Eden geht zur Tür und öffnet sie)
Robert: Eden! Sie könnten danke sagen.
Eden: Ich würde es tun, wenn es ernst gemeint wäre.
Robert: Es war alles ernst gemeint. Wir zwei wären ein gutes Team.

1253

Eden und Robert im Hubschrauber
Robert: So habe ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.
Eden: Hören Sie auf, sich aufzuregen. Sie wollten doch alles sehen, oder? Dort links ist Delta Pharmaceutica. Wir haben die Firma erst kürzlich aufgekauft. Soll ich eine kleine Notlandung versuchen? War nur ein Witz. Sie verstehen wohl keinen Spaß.
Robert: Wo haben Sie denn fliegen gelernt?
Eden: In der Haushaltsschule.
Robert: Sie scheinen ja bestens gelaunt zu sein.
Eden: Ich fliege das Ding ganz gern, auch wenn mir große Flugzeuge viel lieber sind. Mein Bruder Channing und ich sind sehr oft geflogen, z.B. in den Sommerferien und an Wochenenden. Einmal flog er über das Wasser und ich sprang rein und schwamm nach Hause. Ein Wunder, dass uns nichts geschehen ist. Channing ist leider tot.
Robert: Er wurde doch erschossen, hab ich recht? Ist 5 oder 6 Jahre her.
Eden: Ja. Wahrscheinlich haben Sie das aus den Zeitungen erfahren.
Robert: Sie waren zu der Zeit nicht da, stimmt doch?
Eden: Ja, Sie haben Recht. Ich war zu der Zeit in Europa. Mein Vater hatte mich dort hin geschickt. Er dachte wohl, ich würde dort alles vergessen können. Ach, gleich da drüben befinden sich die Büros der lokalen Öl- und Gasverteiler, aber das Hauptwerk befindet sich ganz woanders.
Robert: Ja, ich weiß, in Louisiana.
Eden: Wo wurden Sie geboren? Ich hab gelesen, dass Sie in Chicago aufgewachsen sind.
Robert: Bin ich da geboren oder aufgewachsen?
Eden: Wieso antworten Sie auf eine Frage immer mit einer Gegenfrage?
Robert: Sind das da unten die Bohrinseln Ihres Vaters?
Eden: Ja, alle sind nicht in Betrieb, aber alle gehören uns. Wollen Sie sie sehen?

1253

Eden und Robert auf der Bohrinsel
Robert: Und Sie glauben, dass das Ding sicher ist?
Eden: Das Ding ist einer der ersten Streiche meines Vaters und es produziert noch ganz ordentlich.
Robert: Sieht so aus, als wird hier überhaupt nichts produziert.
Eden: Na ja, wir schließen jedes Jahr für 2 Wochen, um alles zu überholen und zu reparieren.
Robert: Wieso denn noch reparieren? Bohrinseln wie diese werden gar nicht mehr gebaut. Wie soll eigentlich diese Schlammpumpe funktionieren? Etwa mit einem Esel?
Eden: Delphine.
Robert: Haben Sie etwa die Absicht, mir einen möglichst schlechten Eindruck von Ihren Besitztümern zu vermitteln, damit ich mein Geld auf der Bank lasse?
Eden: Ich versteh Sie nicht. Unsere Profite beeindrucken Sie nicht, ganz abgesehen von unserer Geschichte und schon gar nicht beeindruckt Sie unser Inventar. Ich frag mich, wieso Sie mit uns fusionieren wollen.
Robert: Ist doch egal. Hauptsache ich weiß wieso.
Eden: Sind Sie verheiratet? Das hatte ich Sie noch gar nicht gefragt.
Robert: Nicht verheiratet.
Eden: Geschieden?
(Robert schweigt)
Eden: Welche Art Frage soll ich stellen, damit ich eine Antwort erhalte?
Robert: Wenn ich denken würde, dass Sie wirklich Interesse an mir hätten, wäre das eine andere Sache. Aber das haben Sie nicht. Ich fall nicht darauf rein, wenn Sie versuchen mich abzulenken und zu verwirren. Oder haben Sie allen Ernstes gedacht, ich durchschaue nicht so ein Spielchen? Ich bin doch kein Anfänger.
Eden: Nein, ganz sicher nicht.
Robert: Hey, sehen Sie das da draußen?
Eden: Was?
Robert: Da. Da sind Delphine.
Eden: Ganz viele. Wohin wollen sie um diese Jahreszeit hinziehen?
Robert: Ich schätze, die folgen einem Ruf der Natur, den wir nicht hören. Wir folgen anderen Dingen. Ob die uns auch sehen und sich fragen, ob wir nichts Vernünftiges zu tun haben?
(Eden vertritt sich den Fuß und Robert fängt sie auf, damit sie nicht hinfällt)
Robert: Oh, oh, oh, ich halte Sie. Vorsicht.
Eden: Au.
(Sie verzieht schmerzhaft das Gesicht und hat eine Vision von einer Hand im Meer)
Robert: Das war knapp. Geht’s Ihnen gut?
Eden: Ja, vielen Dank. Ich glaube, wir sollten jetzt besser wieder gehen.

1253

Eden und Robert betreten Roberts Haus
Robert: Halten Sie sich gut fest, ja?
Eden: Ach, ich glaube, ich habe den Fuß nur verrenkt.
Robert: Sie werden es doch nie alleine nach Hause schaffen.
Eden: Doch, das schaffe ich schon. Das schaffe ich. Aber ich glaube, ich muss eine Schmerztablette nehmen.
(Robert führt Eden am Arm zum Sofa, wo sie sich hinsetzt)
Robert: In Ordnung. Wollen Sie sich eigentlich nicht für meinen Rückflug bedanken? Finden Sie nicht, dass ich gut fliegen kann?
Eden: Das wäre so, wenn Sie nicht grade hier gelandet wären.
Robert: Aber der Strand war zu voll und bei Ihnen waren zu viele Kinder.
Eden: Das ist richtig. Danke schön.
Robert: Gern geschehen. Und nichts klauen, während ich die Tablette hole.
(Robert verlässt das Zimmer und wenig später kommt Craig durch die Haustür)
Craig: Wo steckt Ihr Boss?
Eden: Was meinen Sie?
Craig: Ach so, Sie sind eine von denen. Ich bin Craig. Erst hab ich ne Stunde Verspätung und dann werde ich noch nicht mal abgeholt. Wieso schickt Robert keinen Wagen?
(Robert ist zurück)
Robert: Hey, weil ich dachte, dass Du in einer Kutsche ankommst. 6spännig, wie gewöhnlich.
(Robert und Craig begrüßen sich)
Craig: Nein, Robert, diesmal ist es nur ne Limousine.
(Robert gibt Eden ein Glas Wasser)
Robert: Bitte sehr.
Eden: Danke.
Craig: Wer ist das?
Robert: Oh, ich dachte, Du und Mrs. Castillo hättet Euch schon bekannt gemacht.
Craig: Oh, es tut mir leid.
Robert: Sie dürfen das, was Craig sagt, niemals ernst nehmen. Er hat die Angewohnheit Dinge zu sagen, die er dann wieder zurücknehmen muss.
(Eden steht vom Sofa auf)
Eden: Ach, schon gut. Und nachdem ich das jetzt weiß, werde ich ihm verzeihen.
Robert: Wollen Sie nicht bleiben, bis das Aspirin gewirkt hat?
Eden: Nein. Ich werd mir zu Hause etwas Eis drauflegen. Hat mich gefreut – Craig?
Craig: Ja. Mich auch.
Eden: Wir sehen uns noch, Robert.
Robert: Verrenken Sie sich den anderen Fuß nicht auch noch. Und danke für die Tour.
Eden: Und ich danke für die Hilfe.
Robert: Warten Sie mal. Was wird aus Ihrem Hubschrauber?
Eden: Ich schicke jemanden vorbei. Und klauen Sie ihn nicht.
(Eden humpelt zur Tür raus)
Craig: Oh, verdammt. Ich hab sie nicht erkannt. Jetzt muss sie mich für einen Vollidioten halten.
Robert: Wieso denn? Sie ist doch ein kluges Kind. Sie hat bestimmt gesehen, wie gut Du angezogen bist. Du hast doch genug mit?
Craig: Du wirst es nicht glauben, das Gepäck ist weg.

1263

Robert: Kommen Sie rein.
Eden: Schluss jetzt. Sie werden es mir sagen. Ich will wissen, wieso ich mich nicht daran erinnere. Was ist am Strand passiert?
Robert: Vielleicht fangen Sie damit an, mir zu erzählen, woran Sie sich erinnern.
Eden: Wenn es irgendetwas gibt, wovon ich nichts mehr weiß, Robert, dann möchte ich, dass Sie es mir sagen. Da ist doch etwas. So wie Sie mich ansehen, so wie Sie mich anstarren und nichts sagen. Ich will, dass Sie damit aufhören!
Robert: Womit?
Eden: Katz und Maus mit mir zu spielen. Sie sehen doch, wie ich mich verhalte, wenn ich mit Ihnen zusammen bin und Sie stehen nur da und starren mich an.
Robert: Dann sagen Sie mir, was ich tun soll.
Eden: Erzählen Sie mir einfach, was damals passiert ist.
Robert: Hören Sie, ich möchte Sie auf keinen Fall drängen, Eden.
Eden: Mich wozu drängen? Mich wozu drängen?
Robert: Beruhigen Sie sich. Versuchen Sie einfach, mir zu erzählen, woran Sie sich erinnern.
Eden: Ich bin geschwommen. Ja, das weiß ich. Doch plötzlich, aus irgendeinem Grund, wurde ich in die Tiefe hinuntergezogen. Dann sah ich eine Hand und ich habe geschrieen. Dann hat mich jemand aus dem Wasser gezogen. Als ich die Augen aufschlug, stand jemand über mir. Und das waren Sie!
Robert: Was weiter?
Eden: Wer sind Sie? Haben wir uns gekannt?
Robert: Ja.
Eden: Warum erinnere ich mich nicht daran? Wieso habe ich Sie nur nicht wieder erkannt?
Robert: Ich darf das nicht erzwingen, Eden. Sie müssen sich von selbst daran erinnern. Sie müssen Ihre Gefühle in sich wachrufen.
Eden: Welche Gefühle? Oh Gott!
(Sie rennt aus dem Haus und Robert blickt ihr melancholisch nach…)

1265

Robert: Hast du lange auf mich gewartet?
Eden: Nicht der Rede wert.
Robert: Sind wir allein?
Eden: Hm, ja.
(in Gedanken/Erinnerung, während sich die beiden in die Augen sehen)
Eden: Wie fangen wir an?
Robert: Für mich fängt es immer auf dieselbe Art an.
Eden: Nein, geh zurück.
Robert: Ich liebe dich, Eden…
(Robert hat eine Schallplatte aufgelegt, Eden und Robert beginnen zu tanzen, Robert küsst Eden…)
Eden: Wir sind aber nicht deswegen hier…
Robert: Wirklich nicht?
Eden: Ich wollte dir erzählen, woran ich mich erinnere.
Robert: Es ist doch viel mehr als das…
Eden: Was denn noch?
Robert: Kannst du mir ehrlich sagen, dass du nichts mehr für mich empfindest?
Eden: Nein.
Robert: Wenn du Cruz niemals getroffen hättest, hätten wir dann wieder eine Chance?
Eden: Ich weiß nicht. Ja. Womöglich. Vielleicht.
Robert: Dafür danke ich dir.
Eden: Ich glaube, du verlangst zuviel. Wenn ich die Wahrheit sage, ist mir so, als würde gleichzeitig jemand belogen werden.
Robert: Du wirst Cruz einfach nichts davon erzählen. Er muss nicht alles über uns wissen.
Eden: Ich könnte das nicht ertragen.
Robert: Früher war das normal für dich. Du warst damals im Stande ein Doppelleben zu führen. Ich weiß, dein heutiges Leben macht dich sehr glücklich, aber stellst du es nie in Frage?
Eden: Das tut jeder Mensch.
Robert: Ja, aber die meisten Menschen haben das, was sie verloren haben, freiwillig aufgegeben. Es war ihr Wille, ob es ihnen bewusst war oder nicht. Bei uns ist das nicht so gewesen. Uns wurde etwas Wertvolles genommen.
Eden: Na gut. Ich liebte dich, weil du genau die Dinge an mir mochtest, vor denen andere Angst hatten. Ich meine, ich war wirklich schwierig und ich habe es Cruz oft sehr schwer gemacht, weil ich rücksichtslos war und weil ich meine Launen hatte. Für mich waren Lügen normal, aber dann habe ich begriffen, dass ich so nicht glücklich werde und dann wusste ich, dass ich mich ändern muss. Das war eine freie Entscheidung. Ich bewunderte Cruz und wollte so werden wie er. Ich meine, so etwas kann doch kein Fehler sein. Ich denke nicht, dass das ein Verrat an mir selbst gewesen ist. Und doch würde ich sehr gern wissen, wie es wäre geliebt zu werden, so wie du mich früher geliebt hast. Aus diesem Grund will ich wissen, was mit uns passiert ist. Vielleicht war es meine Schuld?
Robert: Nein, es war nicht deine Schuld.
Eden: Also gut. Aber vielleicht sollten wir darüber sprechen, was damals auf der Yacht geschehen ist.
Robert: In Ordnung.
Eden: Du bist auf mich zugegangen, du hast mich geküsst…

1270

Luisa: La Rubia! La Rubia ist wieder da!
Eden: Kennen wir uns?”
Cruz: Ja, ihre Mutter hat früher im Casino gearbeitet. Sie war damals noch ziemlich klein.“
Luisa: Sie saßen jeden Abend am Spieltisch. Sie haben mir dieses Tuch gegeben. Wissen Sie das wirklich nicht mehr?“
Eden: Nein, tut mir leid. Aber Ihr Lächeln kommt mir bekannt vor.“
Luisa: Ich bin Luisa.“
Eden: Luisa.“
Luisa: Erinnern Sie sich nicht mehr an jene furchtbare Nacht?
Eden: Sie kamen ins Casino.
Luisa: Ja.
Eden: Ich stand dort drüben und Sie haben mir etwas zugerufen.
Luisa: Ja.
Eden: Nur was?
Luisa: Das Ihr Freund Roberto Hilfe braucht.
Eden: Stimmt. Robert hatte Schwierigkeiten mit ein paar Männern.
Cruz: Was ist denn passiert?
Luisa: In der Taverne war eine Prügelei. Die Männer haben ihn zusammengeschlagen.
Cruz: Wo ist die Taverne?
Luisa: Die Straße herunter. Da ist eine Leuchtreklame davor.
Cruz: Ich seh’ mir den Schuppen mal an. Vielleicht ist da noch jemand, der sich an den Vorfall erinnert.
Eden: Oh, gute Idee, ich komme mit.
Cruz: Nein. Wenn sich wirklich jemand erinnert, würde er dich wieder erkennen. Wir sollten erst herausfinden, was passiert ist, bevor wir irgendein Risiko eingehen. Bleiben Sie so lange bei – La Rubia?
Luisa: Si. Klaro.
Cruz: Gracias. Ich bin bald zurück.
Eden: Gut.

1270

Cruz verlässt das Casino.
Luisa: Hier wurde Poker gespielt.
Eden: Ja.
Luisa: Nehmen Sie das Tuch. Ich habe es lange genug getragen. Es soll wieder Ihnen gehören.
Eden: Oh, danke, Luisa.
Luisa: Wissen Sie, während all der Jahre haben die Leute gesagt, Sie kämen niemals wieder. Aber ich wusste, dass La Rubia wiederkommt.
Eden: Das verstehe ich nicht. Wie konnten Sie das so genau wissen?
Luisa: Ganz einfach. Hier haben Sie Ihr Herz verloren. Hier war Ihre große Liebe.
Eden: Ich habe mein Herz verloren? Auf Sirenas?
Luisa: Ja, auf Sirenas. Sie haben Ihn geliebt.
Eden: Robert?
Luisa: Ja. Als ich Sie beide zum ersten Mal zusammensah, wusste ich auf einmal, was Liebe ist. Ist er tot?
Eden: Nein! Wie kommen Sie auf die Idee?
Luisa: Weil ich dachte, nur der Tod wäre imstande, Sie beide zu trennen.

1277

Flashback
Eden: He, lass mich sofort los! Du darfst eine Frau erst dann über die Schwelle tragen, wenn du sie geheiratet hast.
Robert: Wenn ich keine Antwort von dir kriege, dann habe ich das Recht, das zu tun, was ich will, oder?
(Sie küssen sich)
Eden: Tja, wenn du mir einen verbindlichen Antrag machst, dann kriegst du auch eine verbindliche Antwort.“
(Sie küssen sich erneut)
Robert: Setz dich.
Eden (lachend): Nein, nein, nein.
(Sie setzt sich und Robert geht vor ihr in die Hocke)
Robert: Psst!“
Eden: Nein, tu’s nicht. Überleg dir, was du tust!“
Robert: Ich liebe dich und ich weiß, dass ich nie eine andere Frau lieben werde. Und das mein Leben ohne dich bedeutungslos wäre. Daran wird sich nie etwas ändern.“
(Er streicht ihr über die Haare)
Robert: Eden, versprich mir, dass du bei mir bleiben wirst. Nicht nur für ein paar Monate, sondern für immer. Also bitte, sag dass du mich liebst und meine Frau werden willst.“
Eden: Ja, ich liebe dich! Und ich möchte deine Frau werden.“
(Sie küssen sich und stehen beide auf)
Eden: Bist du jetzt zufrieden? Du machst mich so glücklich! Wann heiraten wir? Wann werde ich deine Frau?
Robert: Morgen. Nein, nein, jetzt gleich!
(Sie küssen sich)
Eden kehrt lächelnd in die Gegenwart zurück und die Tür wird geöffnet
Robert: Willkommen daheim! Wolltest du wirklich alleine hierher zurückkommen, ohne mich?
Eden: Wieso nicht? Du hast Wert darauf gelegt, dass ich mich selbst an die Vergangenheit erinnere.
Robert: Ich habe gedacht, dass es diesmal zu schwer für dich werden würde. Ich wollte bei dir sein, um dir zu helfen.
Eden: Cruz ist hier und nur seine Hilfe brauche ich.
Robert: Ich bin der einzige, der dir helfen kann, dich an das zu erinnern, was auf dieser Insel passiert ist. An Dinge, die nur uns beide betreffen. Sowie an die Nacht, als ich dir das hier gab.
(Er hält einen Ring in der Hand)
Eden: Waren wir verheiratet?
(neue Szene)
Robert: Du hast dich schon an vieles erinnert, oder?
Eden: Ich weiß, dass ich, als ich 17 war da kam ich auf diese Insel und war von ihrer Schönheit fasziniert.
Robert: Das war nicht die Insel.
Eden: Du hast Aufregung und Gefahr in mein Leben gebracht.
Robert: Du wolltest mich nur heiraten, weil ich aufregend und gefährlich war.
Eden: Ich erinnere mich, dass ich versprochen habe, dich zu heiraten.
Robert: Und ich habe deinem Versprechen geglaubt, so sehr, dass ich gewillt war mein gesamtes Leben zu ändern. Nur für dich.
Eden: Warum solltest du denn so etwas tun?
Robert: Ich hab’s getan. Aber wir haben nicht geheiratet. Mein Leben verlief in eine andere Richtung. Und ich entschloss mich alles zu tun, um sicher zu gehen, das nichts mehr an den Mann erinnert, der ich einmal war.
Eden: Wieso?
Robert: So wie ich war, war ich nicht gut genug für dich.
Eden: Dann haben wir nicht geheiratet?
Robert: Nein.
Eden: Was ist passiert? Ist mein Vater auf die Insel gekommen?
Robert: Ja.
Eden: Er hat unsere Hochzeit verhindert?
Robert: Na ja, als er davon erfuhr, war er nicht gerade begeistert. Ich erinnere mich an den Tag seiner Ankunft. Du bist zu seiner Yacht gegangen. Du warst total aufgeregt, weil du ihm alles erzählen wolltest.

1277

Flashback
(CC kommt auf die Capwell-Yacht)
CC: Hey, hey, hey! Tut mir leid, dass du warten musstest, aber Öl-Geschäfte werden heutzutage immer schwieriger.
(Eden und CC umarmen sich)
Eden: Hallo! Wie schön, das alles glatt gegangen ist.
CC: Was heißt glatt gegangen? Es war wirklich unglaublich! Das müssen wir feiern. Ich hoffe, du hast dich nicht sehr gelangweilt, während du hier auf mich gewartet hast.
Eden: Nein, es könnte mir nicht besser gehen.
CC: Könntest du nicht so tun, als ob du mich vermisst hättest?
Eden: Das hab’ ich doch. Ich vermisse dich immer.
CC: Ich habe einen kleinen Rundflug über die Insel gemacht und all die Boote hier im Hafen gesehen. Du warst sicher schon auf jedem einzelnen von ihnen auf einer Party.
Eden: Nein, Daddy, hör zu.
CC: Nicht auf allen, he? Du kannst deine Freunde für heute Abend einladen, denn ich erwarte 6 Gäste aus Santa Barbara. Wir werden so richtig feiern und sie königlich bewirten. Also bitte sag mir, für wie viele wir decken sollen.
Eden: Für einen.
CC: Für einen? Oh! Ich habe Clayton Andersons Boot hier im Hafen gesehen. Ich wusste gar nicht, dass er seinen Sohn dabei hat.
Eden: Oh nein, nicht Jason Anderson.
CC: Nun, wer ist es denn?
Eden: Es ist keiner von unseren Bekannten. Er wohnt auf der Insel.
CC: Ein Insulaner?
Eden: Ja.
CC: Liebes, diese Leute sind ehrlich und gut, ich weiß. Aber was wissen sie von den Annehmlichkeiten, die für dich immer selbstverständlich waren? Ich denke, der junge Mann würde sich auf der Party sicher verloren vorkommen, wenn er sein Leben lang keinen Reichtum kannte.
Eden: Daddy, so arm ist er gar nicht. Und sehr ehrlich ist er auch nicht.
CC: Ich kann ja verstehen, wenn du eine gewisse Zeit mit ihm verbracht hast, dann…“
Eden: Aber ich bin total verliebt in ihn! Ich glaube nicht, dass ich jemals einen anderen Mann so sehr lieben werde wie ihn!
CC: Du bist 17 Jahre alt. Du weißt nicht genug von der Liebe, um schon darüber zu reden, besonders nicht, wenn es um einen Jungen von dieser Insel geht.
Eden: Daddy, du hast mich nicht mal nach ihm gefragt. Du weißt nichts von ihm und…
CC: Und dabei wird es auch bleiben! Du wirst diesen Jungen nicht wieder sehen!
Eden: Aber natürlich werde ich ihn wieder sehen! Du hörst mir nicht zu…
CC: Wir segeln morgen früh. Je schneller wir von hier weg sind, desto schneller wirst du ihn vergessen.
Eden: Ich will nicht hier weg!
CC: Du wirst mitkommen. Du lebst unter meinem Dach und du tust was ich für richtig halte!
Eden: Vielleicht ist es an der Zeit für mich unter deinem Dach hervorzukriechen, damit ich endlich wieder frei atmen kann!

1277

Gegenwart
Robert: „Du hast dich meinetwegen mit deinem Vater gestritten? Meinetwegen?
Eden: „Er versuchte mich zu zwingen, dich zu verlassen. Aber ich habe ihm nicht gehorcht. Siehst du.

1277

Eden: „Wieso haben wir nicht geheiratet? War das unsere eigene Entscheidung? Was ist passiert? Du hast mir auch nicht erzählt, wie ich mein Gedächtnis verloren habe.
Craig öffnet die Tür
Craig: Robert wir müssen reden…

1280

Eden schlägt die Augen auf.
Eden: Cruz?
Robert: Wie geht es dir? (Er streicht Eden über die Stirn) Gott sei dank. Eden, wir sind auf einer Insel. Wir haben während des Sturms Schiffbruch erlitten. Du hattest zwei Tage lang sehr hohes Fieber. Ich habe mir große Sorgen um dich gemacht.
Eden: Ich wollte zu Cruz.
Robert: Ja, aber leider sitzen wir hier sozusagen fest. Jedenfalls vorläufig.
Eden hat Visionen, wie sie und Robert sich leidenschaftlich küssen und ins Bett sinken...
Robert: Was ist denn?
Eden: Was ist passiert?
Robert: Du warst sehr krank.
Eden: Was habe ich getan?
Robert: Was meinst du?
Eden: Wir haben nicht miteinander geschlafen, oder?

1280

(Eden zieht sich gerade an)
Robert: Ich wünschte, du würdest mir mal zuhören.
Eden: Wie lange sind wir schon hier?
Robert: Seit ein paar Tagen. Und egal was du denkst oder woran du meinst, dich zu erinnern, glaub mir, es ist nichts passiert.
Eden: Wieso bemühst du dich nicht um Hilfe?
Robert: Hab' ich, aber du hast das Funkgerät kaputt gemacht.
Eden: Daran erinnere ich mich nicht.
Robert: Natürlich nicht. Du hast phantasiert und Gegenwart und Vergangenheit durcheinander gebracht. Du musst hohes Fieber gehabt haben.
Eden: Ich will davon nichts wissen.
Robert: Das, woran du dich zu erinnern glaubst, war nichts weiter als ein Traum. In Wirklichkeit ist nichts passiert.
Eden: Es ist zehn Jahre her, nicht wahr, dass wir auf einer Insel waren.
Robert: Ja, du hast mich Bobby genannt, so wie früher.
Eden: Und weiter?
Robert: Du hast mich gebeten mit dir zu schlafen.
Eden: Oh Gott!
Robert: Ich hab's nicht getan. Ich wäre gar nicht dazu in der Lage gewesen, Eden.
(Eden will davonlaufen und Robert hält sie davon ab)
Robert: Augenblick!
Eden: Lass mich sofort los!
Robert: Wo willst du hin?
Eden: Ich will Hilfe holen.
Robert: Du hast immer noch hohes Fieber. Du würdest draußen in der Sonne zusammenbrechen.
Eden: Du sollst mich nicht anfassen!
Robert: Ich habe mir heute nacht gewünscht, dass wir miteinander schlafen.
(Eden gibt Robert eine Ohrfeige)
Robert: Ich habe es mir so sehr gewünscht, dennoch habe ich es nicht getan!

1280

Eden: Wie konnte ich nur?
Robert: Eden, wovor hast du solche Angst?
Eden: Komm mir bloß nicht zu nah.
Robert: Ich würde dir nie weh tun. Wieso zweifelst du daran?
Eden: Ich erinnere mich an das was passiert ist und zwar so deutlich, als wäre es eben erst gewesen.
Robert: Woran auch immer du dich erinnerst, es ist nicht gestern passiert. Du hast nur fantasiert.
Eden: Ich habe dich geküsst und du hast mich geküsst!
Robert: Das ist nicht wahr.
Eden: Ich warne dich. Fass mich nicht noch mal an, sonst bring ich dich um!
Robert: Glaub mir, es ist heute Nacht nichts zwischen uns gewesen. Deine Kleider waren nass. Ich zog sie dir aus, weil du Fieber hattest und dann hab ich dich zugedeckt. Ich schwör's dir, bei allem, was mir heilig ist!
Eden: Ich will wissen, was du bezweckst?
Robert: Ich habe die ganze Nacht und den halben Vormittag an deiner Seite gewacht und darauf gewartet, dass das Fieber vorüber geht. Was für ein Mann wäre ich wohl...
Eden: Ich weiß nicht, was du für ein Mann bist. Ich hatte einfach noch keine Gelegenheit, dich wirklich kennen zulernen.
Robert: Du kennst mich besser als jeder andere.
Eden: Sag das nicht! Damit kommst du bei mir nicht mehr durch.
Robert: Ich liebe dich und ich weiß, dass du mich auch mal geliebt hast. Ich will nur, dass du dich daran erinnerst.
Eden: Geh weg!

1281

Robert berührt ihr Haar und sagt: Eden.
Eden schnellt herum und faucht: Fass mich nicht an.
Robert: Das war doch nur eine unschuldige…
Eden: An dir gibt es nichts Unschuldiges. Du sagst etwas und meinst etwas anderes. Ich sage was ich meine und du ziehst einen Vorteil daraus.
Robert: Wovon redest du überhaupt?
Eden: Du hast mich auf der Insel bloß ausgenutzt. Ich bin krank gewesen und du hast mit mir geschlafen, stimmst? Warum gibst du es nicht zu? Warum sagst du nicht einmal im Leben die Wahrheit?
Robert: Eden, ich habe dir gesagt, es ist nichts passiert!
Eden: Ja, stimmt, aber…
Robert: Du hattest Fieber, du hattest die ganze Nacht schlimme Träume von früher, aber es ist nichts passiert – du musst dir keine Vorwürfe machen. Du kannst mit reinem Gewissen zu deinem Mann zurückgehen.
Eden: Ich kann mir nicht vorstellen, dass du mir die Wahrheit sagst.
Robert: Hör mir mal zu – ich habe dich aus dem Wasser gezogen, so wie damals, ich habe mich um dich gekümmert, ich habe dir die nassen Sachen ausgezogen und dir ein Bett gebaut, ich habe dich gefüttert, ich habe dir zugehört und dich beruhigt.
Eden: Ich weiß nicht, hab ich das nur geträumt?
Robert: Wenn du wüsstest, wie sehr ich dich immer noch liebe. Ich respektiere dich, ich respektiere was wir zusammen erlebt haben. Es gibt nichts anderes, was wichtig ist für mich. Denkst du ich würde das auf Spiel setzen? Und wenn ich mit dir schlafen würde, dann nur, wenn du es auch willst. Wenn ich mit dir schlafe, will ich, dass du mich liebst, so wie ich dich liebe.
Eden: Das werde ich niemals tun!
Robert: Bist du sicher? Und warum träumst du dann die ganze Zeit davon? Das hast du doch zugegeben, oder? Unsere Träume verraten unsere Wünsche, dass weißt du doch.
Eden: Wenn nichts gewesen ist, woher kommen die Visionen?
Robert: Ich habe auch diese Visionen – und das nach 10 Jahren. Ich wache mitten in der Nacht auf, liege da und fühle, wie warm dein Atem ist, wie sich deine Haut anfühlt…
Eden: Hör auf damit!
Robert: Nein, Eden, ich bin mir sicher, du empfindest für mich das gleiche, was ich für dich empfinde, du wagst nur im Moment nicht es zuzugeben.
Eden: Das ist nicht wahr!
Robert: Und wieso ist dir alles wieder bewusst geworden in dem Moment, wo du endlich aufgehört hast dich zu kontrollieren und zu überprüfen, was du denken und was du fühlen darfst? Man träumt nicht bloß von der Liebe, es muss ein Grunderlebnis gegeben haben, Eden!
Eden: Nein, ich träume sehr oft verrückte Sachen.
Robert: Wenn du mich ablehnst, verleugnest du alles an dir, was du wirklich bist…
Eden: Was soll dieser Blödsinn? Was sagst du da? Raphael?!“
Raphael: Eden?!
Eden: Ich habe nichts mehr zu sagen. Würdest du bitte Mr. Barr an Land bringen?
Raphael: Mit Vergnügen, Mr. Barr!

Mein Lieblingssatz von ihm ist ein Monolog, den er auf der Insel hält, auf der Eden und er gestrandet sind. Leider habe ich ihn nicht bei meinen Eden und Robert-Dialogen, so dass ich den genauen Wortlaut nicht kenne. Aber die Kernaussage ist:
"Vollkommen egal, wie viel Geld ich inzwischen habe, wie viele Frauen meinen Weg kreuzten, ich habe nie aufgehört dich zu lieben. Ich wollte es, ich wollte dich vergessen, aber ich konnte es nicht."

1294

Robert: Ich wollte nicht, dass es so weit kommt, das verstehst du anscheinend nicht.“
Eden: Oh doch, ich versteh dich sehr gut und ich schwöre dir, wenn du näher kommst, werde ich schießen.
(Eden hat eine Waffe in der Hand)
(neue Szene)
Eden: Und jetzt repariere das Funkgerät.
Robert: Ich kann nicht zulassen, dass du Cruz anrufst.
Eden: Du wirst mich davon nicht abhalten und jetzt machst du das Ding ganz.
Robert: Cruz würde mich wieder ins Gefängnis bringen, ohne zu wissen, was wirklich passiert ist.
Eden: Na ja, dann sag mir, was passiert ist oder sag Cruz, was passiert ist und hör endlich auf, mich zu quälen.
Robert: Du musst dich aber selbst erinnern. Erst wenn du das getan hast, wirst du alles verstehen können.“
Eden: Ich will mich aber nicht erinnern und darum machst du das Gerät wieder ganz. Ansonsten bin ich gezwungen, zu schießen. Du hast also gar keine andere Wahl.“
(Robert gelingt es Eden die Waffe abzunehmen. Er hält Eden am Arm fest.)
Eden: Du tust mir weh.
Robert: Tut mir leid, Eden. So habe ich das nicht gewollt. Ich weiß, dass es für dich sehr schwer ist, aber eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
(Robert zieht Eden ins Schlafzimmer auf der Yacht)
Eden: Hör auf, du tust mir weh.
Robert: Es hat keinen Zweck, gegen mich anzukämpfen.
(Robert wirft Eden auf das Bett und beugt sich über sie)
Eden: Ach, das ist es also, was du wolltest.
(neue Szene)
(Robert steht wieder auf)
Robert: Wenn ich dich auf diese Art gewollt hätte, dann hätte ich schon auf der Insel mit dir schlafen können. Du weißt genau, dass ich dich viel zu sehr liebe, um dir weh zu tun.
Eden: Vielleicht willst du es nicht, aber du tust mir weh. Du hast meinen Mann gekidnappt, genau wie mich. Du zerstörst mein ganzes Leben. Ist das deine Art Menschen zu behandeln, die du liebst?
Robert: Ich will nicht noch mal ins Gefängnis und ich kann meine Freiheit nicht aufgeben. Und ich werde nicht aufhören, um deine Liebe zu kämpfen.
Eden: Was redest du denn da?
Robert: Wir müssen es zu Ende bringen, denn erst wenn du dich an alles erinnerst, wirst du auch verstehen.
Eden: Na gut.
Robert: Du wirst es versuchen?
Eden: Ja.

1299

Es klopft…
Eden: Ja?
Robert schaut zur Tür herein.
Robert: Ich hoffe, es geht dir gut.
Eden: „Das verdanke ich dir.
Robert: Das freut mich wirklich. Tja…
Robert will gehen…
Eden: Wohin gehst du?
Robert: Das weiß ich noch nicht. Keine Ahnung. Das ist ein ganz neues Gefühl. Es ist das erste Mal seit 10 Jahren, das ich nicht weiß, was ich als nächstes tue. Ich wollte immer zu dir. Du warst das Ziel.
Eden: Robert, es tut mir leid.
Robert: Was denn?
Eden: Wegen all der Jahre im Gefängnis. Und all die Jahre, als du geglaubt hast, dass du mir egal geworden bist.
Robert: Weißt du, es ist nun mal passiert. Naja, selbst Dinge, die vorbei sind, können sich noch irgendwie verändern, auch wenn du das gar nicht erwartest. Ich meine, du willst noch mal zurückgehen. Du willst sie neu erleben. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht zurückholen. Daran hat niemand Schuld.
Eden: Ich will dir noch eins sagen. Das letzte, an das ich mich erinnere, weißt du, das seh ich noch ganz klar vor mir. Wie schmerzvoll es für mich war, dich zu verlassen. Ich dachte, ich würde sterben. Jede Stunde erschien mir wie ein Jahr. Und ich weiß nicht, wieso ich nicht in ein Flugzeug stieg, um zu dir zu fliegen.
Robert: Ich will, dass du weißt, dass ich nichts bereue, gar nichts. Für mich wird die Zeit mit dir immer schön sein. Ich kannte dich zuerst und habe dich als erster geliebt. Ich weiß jetzt, dass du unsere Liebe nie vergessen wirst. Diese Gewissheit kann mir niemand nehmen. Leb wohl.
Eden küsst Robert auf die Wange…
Eden: Leb wohl.

1326

Robert: Hast du den Verstand verloren? Was willst du hier?
Eden: Ich will meine Schwester.
Robert: Das ist unmöglich.
Eden: Du kannst uns helfen sie zu befreien.
Robert: Überall sind Tonells Männer.
Eden: Ja, ich weiß. Offenbar gehörst du auch dazu.
Robert: Ich muss dir doch nicht erklären, dass das nicht wahr ist.
Eden: Du musst mir gar nichts erklären. Weil ich nämliche deinen Erklärungen nicht mehr glaube.
Robert: Hast du wenigstens den Schlüssel?
Eden: Den was?
Robert: Den Schlüssel. Ich habe ihn Cruz in die Jacke gesteckt. Habt ihr ihn denn nicht gefunden?
Eden: Er hat ihn gefunden, aber er war Gott sei Dank nicht darauf angewiesen.
Robert: Entschuldige, aber ich kann dir nicht ganz folgen.
Eden: Er hat gedacht, dass wäre eine Rückversicherung für den Fall, das wir überleben würden.
Robert: Was denkst du?
Eden: Ich denke, dass du mir etwas schuldest – und das ist meine Schwester.
Robert: Das geschah alles nur, weil Tonell glauben sollte, dass ich wieder im Team bin. Es war die einzige Chance, die ich hatte, euch zu helfen.
Eden: Tatsächlich? War es unsere einzige Chance oder deine einzige Chance?
Robert: Soll das bedeuten, du glaubst mir nicht?
Eden: Wenn du willst, dass ich dir glaube, dann hilf mir, meine Schwester zu retten.
Robert: Das werde ich. Ich versprech’s dir. Aber zuerst brauche ich deine Hilfe. Ihr müsst die Auslieferung der Ladung verzögern. Wenn Tonell erst hat, was er will, wird er euch alle umbringen.
Eden: Wenn Tonell sie nicht bekommt, wird er uns genauso…
Robert: Verhaltet euch so, als würdet ihr auf seine Forderung eingehen. Versucht Zeit zu gewinnen, das ist das entscheidende. Mehr braucht ihr nicht zu tun. Den Rest erledige ich.
Eden: Cruz wird sich nicht darauf einlassen. Er traut dir nicht. Er hat dir nie getraut und ich glaube, du weißt warum.
Robert: Ich fürchte nur diesmal hat er keine Wahl. Es ist besser, wenn du jetzt gehst.
Eden: Gut. Sei vorsichtig.

1328

Robert liegt im Krankenhaus nachdem er angeschossen wurde. er schläft, Eden ist bei ihm und sitzt am Krankenbett, hält Roberts hand.
Robert: Du weinst ja, geht es Kelly gut?
Eden: Sie suchen noch nach ihr.
Robert: Deine Tränen haben mich schon immer gerührt, selbst dann, wenn mir alles egal war. Sie tun es auch heute noch. Ich hoffe sie gelten diesmal nicht mir.
Eden: Sie sind für uns alle.
Robert: Ich verdiene sie nicht. Wenn... wenn Kelly irgendwas zustößt, ist das meine Schuld. Du müsstest in mir deinen Feind sehn, so wie vorher.
Eden: Du bist nicht mein Feind. Ich wäre bestimmt nicht hier wenn du das wärst.
Robert: Du hättest nicht erwarten dürfen, dass sie dir glauben, soweit hätte es nicht kommen dürfen, ich hab dich enttäuscht.
Eden: Das stimmt nicht. Du hast mich noch niemals enttäuscht. Ich kenne dich besser als jeder andere Mensch. Es ist wirklich sehr einfach jemanden zu hassen.
Robert: Die Menschen sehn, wa.. was sie sehn wollen.
Eden: Sie glauben, was man ihnen sagt. Ich hör dir zu, nicht den anderen.
Robert: Geh nach hause, geh zu deiner Familie. Du musst die Vergangenheit vergessen. Wenn du mich erst richtig kennen gelernt hast, dann wirst du nicht mehr zu mir halten. Ich will dein Leben nicht ruinieren.
Eden: Glaubst du dass ich das mache, dass ich nicht zu dir halten werde? Soll ich wirklich das tun was man von mir erwartet und von hier weg gehn, würde das etwas beweisen? Das glaub ich nicht! Ich war bis jetzt in meinem ganzen Leben immer eigensinnig. Ich meine, vielleicht war das oft auch unfair, ich hab sie oft enttäuscht. Aber soll ich deshalb tun was sie von mir verlangen? Sie wollen, dass ich dich verleugne und weiter mache wie bisher, doch das kann ich nicht. Ich hab's versucht doch es hat nicht funktioniert. Ich bin nicht hier weil ich dich liebe, verstehst du was ich sagen will? Na schön, ich liebe dich aber nicht so wie Cruz. Ich meine er ist mein Leben, verstehst du? Aber dich und mich verbindet etwas, das mit Sicherheit noch nicht zu Ende ist, ich meine die Geschichte die wir haben, die ist nicht zu Ende.
Ich hab das Gefühl als ob es noch eine Lösung geben wird, irgendein Ende, das man uns noch nicht erzählt hat. Immer wieder denk ich, wenn das alles vorbei sein wird, haben wir vielleicht eine Chance dieses Ende zu finden. Ich... ich weiß nur, ich kann dich nicht verlassen, oder möchtest du das etwa?
Robert (ganz schwach): Nein... ah
Eden: Was hast du? Robert? Robert?

1341

Die Szene im Turm:
Robert: Eden, lauf doch nicht weg vor mir. Ich finde du solltest nicht so ernst nehmen was die Alte dir gesagt hat.
Eden: Jedenfalls hat sie mit einem recht, ich hab furchtbare Angst vor der Zukunft.
Robert: Das heißt, du hast dich immer noch nicht entschieden.
Eden: Doch das hab ich, mein Platz ist neben Cruz.
Robert: Dann versteh ich nicht wovor du Angst hast.
Eden: Du weißt nicht wie sehr ich ihn verletzt hab.
Robert: Wenn..., wenn er dich liebt wird er dir vergeben.
Eden: Natürlich liebt er mich. doch er ist furchtbar Stolz.
Robert: Ah, im Gegensatz zu mir, hm?
Eden: Das sag ich doch gar nicht.
Robert: Ist sein Stolz ihm wichtiger als seine Familie?
Eden: Robert, du verdrehst einfach alles.
Robert: Das tu ich doch gar nicht. Ich wiederhole nur was du mir sagst.
Eden: Cruz kann nicht die Tatsache akzeptieren,
Robert: Ja, weiter
Eden: Na ja, dass ich dich sehr gern habe ...
Robert: Er wieß, dass du sehr viel mehr für mich empfindest als nur Sympathie.
Eden: Robert!
Robert: Eden, ich will nicht mit dir streiten. Na schön, du sagst du liebst Cruz und möchtest bei ihm bleiben, akzeptiert!
Eden: Lüg doch nicht. Du weißt ja genau so gut wie ich, dass wir beide einander nicht los lassen können. Nein, es ist nicht so einfach.
Robert: Oh komm, (er nimmt sie in den Arm) komm her Schätzchen. Tut mir leid mein Kleines, ich weiß, dass es nicht einfach ist. Bitte weine nicht.
Eden: (sie weint) Was soll ich nur machen?
Robert: Es wird alles wieder gut. Sieh mich an, ich verspreche es.
DANN KÜSSEN SICH SICH !!!

1343

Robert: Tja, rate mal, wer gewonnen hat?
Eden: Weißt du noch überhaupt, wie es ist, wenn man verliert?
Robert: Er hat mir den gesamten Firmenbesitz hinterlassen, einschließlich Capwell Enterprise.
Eden: Herzlichen Glückwunsch.
Robert: Du wirst es mir wahrscheinlich nicht glauben, aber es bedeutet mir nichts mehr. Alles, was ich mir wünsche, ist bei dir zu sein. Lass uns irgendwo hingehen, wo uns niemand kennt. Lass uns alles vergessen und noch mal neu anfangen. Du musst dich irgendwann entscheiden, warum nicht sofort?
Eden: Nein, bitte, hör auf.
Robert: Was hält dich hier denn noch?
Eden: Hast du etwa vor, mich zu einer Entscheidung zu zwingen? Ist das deine Absicht? Um deinen heutigen Sieg vollkommen zu machen? Ich meine, genügt es dir vielleicht noch nicht, dass du mein Leben schon völlig durcheinander gebracht hast? Unabsichtlich, wer weiß, wozu du fähig gewesen wärst, wenn du es drauf angelegt hättest.
Robert: Lass uns die Vergangenheit begraben und denk an die Zukunft.
Eden: Meinst du nicht auch, dass du etwas zu viel von mir erwartest?
Robert: Wenn du wirklich glücklich und zufrieden in deiner Ehe bist, warum quälst du dich dann so?
Eden: Weißt du, wie sehr ich mich dafür hasse? Ich habe allen Menschen, die mir etwas bedeuten, sehr wehgetan. Aber am schrecklichsten ist, dass ich mich selbst nicht mehr einschätzen kann.
Robert: Sag nicht so etwas. Du hast nur das getan, was du tun musstest. Ich liebe dich.
Eden: Robert, nicht.
Robert: Ich habe immer nur dich geliebt.“
Eden: Nein.
Sie küssen sich und Kelly kommt zur Tür herein.
Eden: Nein, Robert.

1344

Eden und Robert sitzen sich beim Essen gegenüber
Robert: Auf jeden Fall habe ich verschiedene Projekte vor. Es muss natürlich alles meinen Mitteln entsprechen. Sicher ist schon mal, dass ich ein Kinderkrankenhaus bauen werde und zwar nach dem Prinzip der Mayo-Klinik, denn ich liebe Kinder.
Eden: Das hört sich wundervoll an.
Robert: Oh, womöglich langweile ich dich. Na ja, kein Wunder, ich habe dir ja dieses Gespräch förmlich aufgezwängt.
Eden: Nein, wirklich, deine Pläne sind sehr interessant.
Robert: Sicher? Ich glaube, dass du es interessant findest, aber du musst auch bemerkt haben, dass ich die ganze Zeit versuche, dich mit allen Mitteln zu beeindrucken, wie ein Teenager, der sich zum ersten Mal mit einem Mädchen trifft und befürchtet, sie will nach Hause.
Eden: Na ja, ich werde heute nach Hause gehen, so hatten wir es besprochen, oder?
Robert: Richtig. Ich will nur nicht, dass du bereust, dass du hierher gekommen bist. Ist es so?
Eden: Nein. Ich bereue es nicht. Und doch habe ich mich gefragt, warum ich hier bin. Genauso, wie ich auch die Entscheidung, die ich treffe, in Frage stelle.
Robert: Was mich angeht, ich wüsste schon, was ich unternehmen könnte, um es dir nicht so schwer zu machen. Das Beste wäre, ich würde aus deinem Leben verschwinden, aber dazu bin ich nun mal zu egoistisch. Bist du wirklich so unerreichbar für mich?
Eden: Ich könnte dich dasselbe fragen.
Robert: Meine Antwort kennst du schon. Trinken wir darauf, dass du dich richtig entscheidest. Und auf die Zukunft, was immer sie auch bringen mag. Cheers!
(Robert reicht Eden eine kleine Schachtel)
Robert: Für dich.

1344

(Eden öffnet die Schachtel, in der eine Brosche mit einer Perle liegt)
Eden: Wie zauberhaft das ist.
Robert: Ja, es stammt aus dem Meer. Es hat mir so gefallen, weil das Meer uns zusammengebracht hat.
Eden: Ja, als du mir das Leben gerettet hast.
Robert: Ich sag dir was, wenn ich nur einen Moment meines Lebens festhalten könnte, dann wäre es der Moment, wie du dagelegen hast und wieder zu dir kamst.
Eden: Wie wäre unser Leben wohl verlaufen, wenn das damals nicht passiert wäre?
Robert: Dann wären wir beide nicht hier. Auf diese Stunden möchte ich um nichts in der Welt verzichten.
(Eden steht auf und tritt vor einen Spiegel. Robert folgt ihr. Eden hält sich die Brosche vor und seufzt)
Robert: Was ist mit dir?
Eden: Du hast vorhin auf meine Entschlusskraft angestoßen und jetzt fühle ich mich wie der egoistischste Mensch, den es gibt.

1344

Eden und Robert sitzen am Kamin
Eden: Wenn Cruz es zugelassen hätte, dann wäre ich bei ihm geblieben und hätte versucht, unsere Ehe zu retten.
Robert: Ja, das ist mir schon klar.
Eden: Wenn es also um eine Entscheidung geht, ich habe meine Entscheidung getroffen. Ich liebe ihn und daran wird sich nichts ändern.
Robert: Das weiß ich auch.
Eden: Das ist schon verrückt, ich sage dass zwar, aber ich bin nicht bei ihm, ich bin hier bei dir.
Robert: Ja, das ist verrückt. Du stehst zwischen einem Mann, der dich zu seinen Bedingungen zurückhaben will und einem, der dich einfach haben will.
Eden: Das mag schon sein. Ich glaube, ich muss mal eine Weile für mich ganz allein sein. Einfach um herauszufinden, wo ich mit meinen Gefühlen eigentlich hingehöre.
Robert: Eden, dafür ist noch Zeit genug. Ich meine, wir werden noch den Rest unseres Lebens getrennt sein. Wie du dich auch entscheidest, wär’s nicht möglich, wenigstens diese Nacht gemeinsam zu verbringen?
Eden: Das ist eine verdammt gute Frage. Was will Eden wirklich? Ich habe das Gefühl, dass du es besser weißt.
Robert: Ich kann dir nicht sagen, was für dich richtig ist, ich will es nicht mal versuchen. Aber ich kann dir sagen, dass es nicht falsch ist, wenn du zunächst nach Antworten suchst und wissen willst, wo du hingehörst. Du brauchst es nur zu sagen, wenn du möchtest, bringe ich dich nach Hause.
Eden: Ich bleibe hier.
Eden und Robert stehen auf, tanzen vor dem Kamin und küssen sich...

1355

Robert: Ja, bitte. Es ist offen.
Eden: Störe ich dich?
Robert: Du weißt doch, dass du mich störst oder etwa nicht?
Eden: Ich fand es nicht gut, wie wir auseinander gegangen sind.
Robert: Wie hätten wir denn auseinander gehen sollen?
Eden: Du bist weggegangen und ich konnte dir nicht mehr danke dafür sagen, dass du mich fahren wolltest. Außerdem muss ich dir erklären...
Robert: Was willst du mir noch erklären? Wir erklären uns seit 6 Monaten doch immer irgendetwas, ohne das es zu etwas führt, also lass es bitte.
Eden: Du hörst dich verärgert an.
Robert: Ich? Verärgert? Wie kommst du auf so etwas? Was bin ich eigentlich für dich? Ich bin nicht dein Ehemann, ich bin nicht dein Geliebter. Wir benehmen uns in der Öffentlichkeit, als würden wir uns nicht kennen. Ich bin eine Plage für dich, das ist alles. Hab ich Recht? Das ist doch so, oder nicht? Ich kann sehr gut leben ohne von irgendjemandem respektiert zu werden, aber ohne deinen Respekt kann ich das nicht.
Eden: Du hast meinen Respekt, aber das ist auch alles, was ich dir geben kann.
Robert: Du kannst mir sehr viel mehr geben, Eden, und das weißt du ganz genau.
Eden: Du verdienst viel mehr.
Robert: Danke. Und was heißt das?
Eden: Du verdienst jemand, der dich wirklich liebt. Es tut mir Leid, Robert, aber diejenige werde ich niemals sein.
Robert: Jedenfalls bist du jetzt endlich mal ehrlich.
Eden: Hast du nicht immer von mir verlangt, dass ich eine Entscheidung treffe? Seit heute Abend weiß ich, dass diese Entscheidung schon vor langer Zeit gefallen ist. Und ich glaube nicht, dass ich es ändern kann.
Robert: Du hast dich also für Cruz entschieden, hm?
Eden: Ja, für Cruz. Ich verstehe nicht, warum dich das überrascht. Du warst doch immer derjenige, der das vorausgesagt hat. Du hast doch ganz genau das erwartet. Für mich war das nicht so klar. Als mir bewusst wurde, was es für mich bedeutet, wenn ich Cruz für immer verlieren würde, da war mir klar...
Robert: Jeder kann jederzeit alles verlieren. Bist du dir erst jetzt darüber klar geworden? Du kannst deine Augen, deine Hände, deine Eltern, deine Kinder, du kannst mich verlieren, du kannst alles verlieren, was dir etwas bedeutet. Aber Freunde kannst du nicht gewinnen, wenn du mit ihren Gefühlen spielst.
Eden: Ich gebe zu, dass ich Fehler gemacht habe. Ich habe versucht, die Liebe eines Mannes mit der Liebe eines anderen zu vergleichen, aber darum geht es nicht. Cruz ist nicht irgendein Mann in meinem Leben. Er ist der Boden, auf dem ich stehe. Nein, du hast mich niemals wirklich geliebt. Wahrscheinlich wolltest du bloß, dass ich zu dir zurückkomme. Und das ist für eine Beziehung nicht genug.
Robert: Ich habe dich geliebt, bevor du überhaupt wusstest, dass Cruz existiert. Er ist der Boden, auf dem du stehst. Ich frage dich jetzt, was bin ich für dich. Was bin ich für dich?
Eden: Robert, ich...
Robert: Weißt du das nicht?
Eden: Nein...
Robert: War ich etwa ein Spielzeug für dich?
Eden: Ich kann es dir wirklich nicht sagen.
Robert: Aber...
Eden: Wahrscheinlich war meine Liebe zu dir meine letzte Rebellion.
Robert: (Tiefes Seufzen)
Eden: Du weißt es. Ich habe mich niemals zähmen lassen. Ich wollte immer ganz und gar unabhängig sein. So ist nun mal mein Charakter. Doch leider brachte mich das dazu immer gerade diejenigen zu verletzen, die mich am meisten brauchten. Du warst einer von ihnen und auch Cruz, als ich ihn zum ersten Mal traf und deinetwegen verletze ich ihn jetzt wahrscheinlich mehr, als ich es ahne und es tut mir Leid, dass mir all das erst jetzt klar geworden ist.
Robert: Und du bist dir ganz sicher, dass du nächste Woche nicht schon wieder deine Meinung änderst?
Eden: Alles was ich weiß ist, dass es idiotisch und sehr dumm war, dass ich mich gegen irgendetwas auflehnen wollte, das mich doch überhaupt nicht eingeengt hat.
Robert: Jedenfalls weiß ich jetzt, wo ich mich einzuordnen habe. Ich war nur ein Zeitvertreib für dich. Weiter nichts.
Eden: Nein, Robert...
Robert: Nein, du hast recht. Ich war mehr als das. Zumindest zuletzt. Ich war eine wertvolle Versicherung für dich. Du hättest zu mir zurückkehren können, wenn Cruz dich nicht mehr gewollt hätte. Doch jetzt, da du merkst, dass deine Chancen bei ihm steigen, kannst du es dir leisten, mich zu verlassen.
Eden: Vielleicht habe ich Cruz' Liebe verloren.
Robert: Dann weißt du ja sehr gut, wie es ist, wenn man die ganze Zeit vergeblich hofft. Hab ich Recht?
Eden: Ja, mag sein.
Robert: Also gut. Was auch immer mit uns passieren wird - lass uns eine Sache klarstellen: Halte dich raus aus meinem Leben. Ich will dich niemals wiedersehen, Eden. Hast du das verstanden?
Eden: Ich verstehe dich, Robert...

1470

Es klopft an Craigs Hotelzimmertür…
Craig: Es ist offen.
Die Tür wird geöffnet.
Craig: Das Gepäck da neben der Tür kommt in den roten Mustang. Den Rest bringe ich selbst runter.
Kelly: Du ziehst hier aus?
Craig: Was aber nicht am Hotel liegt.
Kelly: Wo gehst du denn hin?
Craig: Wer weiß. Vielleicht wieder zurück nach Vegas. Ich mag das kalte Wetter hier nicht mehr.
Kelly: Heißt das, dass du für immer gehst?
Craig: Weshalb sollte ich bleiben? Ich kenne keinen Grund.
Kelly: Du wärst wirklich gegangen, ohne ein Wort?
Craig: Darf ich dich was fragen? Auf wie viele Anrufe von mir hast du reagiert?
Kelly: Was hat das jetzt mit dem zu tun, dass du…
Craig: Und jedes Mal wenn wir uns irgendwo getroffen haben, war das Zufall, nicht wahr? Nicht einmal hast du dich darüber gefreut mich zu sehen, geschweige denn es gewollt. Und du hast mir nicht zugehört.
Kelly: Das ist unfair. Du wolltest mich gestern sehen und ich bin abends noch erschienen.
Craig: Ja, aber nach dieser Begegnung hätte ein zärtliches „Auf Wiedersehen“ bestimmt nicht gepasst, nicht wahr? Ja, und wie so oft schon, mache ich dich mal wieder völlig sprachlos.
Kelly: Entschuldige bitte. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dich hier mit gepackten Koffern anzutreffen.
Craig: Das wundert dich? Denkst du, ich will in Santa Barbara alt werden? Was erwartet mich denn hier noch?
Kelly: Wieso glaubst du, dass dich hier nichts erwartet?
Craig: Gestern Nacht habe ich in meinem Bett gelegen und ich konnte nicht schlafen, verstehst du. Mitten in der Nacht werden die Dinge plötzlich klarer, wenn man mit sich allein ist. Ich war bestürzt. Es gibt Dinge, die man sich einfach nicht verzeihen kann.
Kelly: Und was für Dinge?
Craig: Willst du eine Zusammenfassung? Na schön. Ich hab’ dich benutzt, wegen deiner Familie. Ich wollte an sie rankommen. Und ich habe meinen Freunden erlaubt dich zu belästigen. Deinen Bruder, deine Mutter, deinen Vater. Ich habe mindestens 1/3 meines Lebens unter Kriminellen verbracht. Ich habe schließlich deine Schwester entführt und versucht, dich zu erschießen. Wie soll ich nach all dem annehmen können, dass du mir verzeihst, nur weil ich in letzter Zeit manches richtig gemacht habe?
Kelly: Ja, ja, du tust mir wirklich leid.
Craig: Früher konnte ich über so was noch lachen, aber jetzt nicht mehr. Die ganze Schuld trifft mich. Es gibt Dinge, die kann man nicht wieder gut machen.
Kelly: Das kommt nur darauf an, wie sehr man das wirklich will.
Craig: Spar dir den Schwachsinn. Ich wollte nichts sehnlicher, als das man mir eine Chance gibt. Es gibt so viel, was ich vergessen will. Ich würde liebend gern von vorn anfangen, aber dazu bedarf es zweier Menschen, die das auch wollen. Der eine muss willens sein, sich wirklich zu bessern, aber der andere muss ihm vertrauen.
Kelly: Genau deshalb bin ich hier.
Craig: Wirklich?
Kelly: Ich denke, du kommst der Sache schon sehr viel näher, als du annimmst. Das was du für Mason getan hast…
Craig: Vergiss es. Also meine Schulter ist wieder in Ordnung. Alles verheilt. Die Sache ist erledigt. Also vergiss es.
Kelly: Wieso? Wieso denn?
Craig: Ich habe das für Mason getan, weil ich es für richtig hielt. Reicht dir das? Ich wollte mal auf der Seite der guten Menschen sein. Es war nicht deinetwegen, wenn du das denkst.
Kelly: Das habe ich auch nicht gesagt. Aber du hättest draufgehen können. Und jemandem das Leben zu retten, braucht mehr. Das vergisst man nicht so schnell.
Craig: Ich danke dir. Es tut gut zu wissen, das ich auch etwas getan habe, von dem du nicht denkst, dass es nur aus Berechnung war.
Kelly: Ich war auch die halbe Nacht wach. Und den nächsten Tag habe ich dagesessen und hab’ über vieles nachgedacht. Ich denke, dass zu vielem fähig bist, Craig, besonders zu guten Dingen.
Craig: Aber?
Kelly: Ein Aber existiert nicht. Bitte, bitte, leg mir keine Worte in den Mund.
Craig: Schon gut, schon gut, schon gut. Na los, wähle deine eigenen Worte.
Kelly: Bitte geh nicht.
Craig: Das ist nicht dein Ernst.
Kelly: Doch, geh nicht.
Craig: Nenn mir dafür nur einen Grund.
Kelly: Wir beide sind miteinander noch nicht fertig. Ich mag vielleicht verrückt sein und ich würde gerne heulen, aber es ist so.
Craig: Oh Baby.
Craig geht auf Kelly zu und umfasst ihr Gesicht. Er möchte sie küssen.
Kelly: Nein, bitte nicht.
Craig: Nicht was? Dich nicht küssen, nicht bleiben, nicht gehen, was? Du hast dich immer noch nicht entschieden, nicht wahr? Dann treffe ich jetzt eine Entscheidung. Geh lieber.
Kelly: Nein.
Craig: Das kann man doch unmöglich machen. Du kannst mich nicht wegstoßen und gleichzeitig bitten nicht wegzugehen. So was halte ich nicht mehr länger aus. Das Spiel geht schon seit Monaten so.
Kelly: Ja, doch, ich weiß, du hast recht.
Craig: Dann hör doch endlich auf damit.
Kelly: Ist das nicht offensichtlich?
Craig: Nein, nichts was dich betrifft ist offensichtlich. Du hältst dich raus, sagst „Vielleicht“, machst Andeutungen, lächelst die ganze Zeit nur, aber das ist mir zu wenig. Ich habe keine Lust, länger den Pausenclown zu spielen. Also alles oder nichts. Ich will dich ganz oder gar nicht.
Kelly geht auf Craig zu, die beiden küssen sich und Craig trägt Kelly zum Bett…

2036

Julia: Was erwartest du von mir? Hast du vergessen, dass ich Bezirksstaatsanwältin bin? Du hast ein Mordgeständnis unterschrieben. Weißt du, was das heißt?
Cruz: Tut mir Leid, dass ich dich in diese Situation gebracht habe, aber ich muss nur in diese Maschine. Was du danach tust ist deine Sache.
Julia: Tja, du verlangst ja nicht grade viel, hm?
Cruz: Vertraust du mir?
Julia: Hm, ja, bedingungslos.
Cruz: Dann musst du mir glauben, dass ich das nur tue, weil ich keine andere Wahl habe, Julia. Es tut mir sehr leid, wenn du das nicht verstehen kannst, aber…
Julia: Ich versteh’s nicht, ich verstehe gar nichts. (weinerlich) Ich will nicht, dass du gehst.
(Julia und Cruz umarmen sich)
Cruz: Ich… Oh Gott!
Julia: Wenn du an das glaubst, was du tust, dann glaube ich an dich. Das war immer so und wird so bleiben.
Cruz: Danke, Julia, danke.
Julia: Ich danke dir für alles. Danke. Wenn du gehst, verliere ich meinen besten Freund.
Cruz: Das ist nicht wahr, Julia. Wir reden nur von Zeit und Entfernung. Das hat nichts mit unserer Freundschaft zu tun. Ich vertraue darauf.
Julia: Ich liebe dich und ich werde dich unendlich vermissen, Cruz.

2036

CC: Cruz, bitte hör mir zu. Überlege es dir noch mal. Nein, nein, nicht, hör zu, Cruz. Bitte, alles was ich habe gehört dir, es steht zu deiner Verfügung. Wir bezahlen den Prozess. Wir werden gewinnen. Du bekommst den besten Anwalt den es auf der Welt gibt.
Cruz: Mister C, Mister C ich weiß das zu schätzen. Aber nein danke.
(CC und Cruz umarmen sich)
CC: Du bist mein Sohn, weißt du das?
Cruz: Ich weiß.
CC: Du bist mein Sohn.
Cruz: Oh Gott, ich weiß das und ich habe mich auch immer so gefühlt. Ich werde mich immer wie ein Mitglied deiner Familie fühlen.
CC: Du wirst auch gut auf sie [gemeint ist Kelly, Anm.] aufpassen?
Cruz: Du hast mein Wort darauf. Ich werde immer für sie da sein. Das verspreche ich.

2036

Kelly: Unser neues Leben wartet.
Cruz: Nein. Es ist nicht unseres. Es ist meins.
Kelly: Ich glaub nicht, dass das wahr ist. Das meinst du doch nicht im Ernst, was du sagst.
Cruz: Es tut mir wirklich leid, Kelly, aber es geht nicht. Das musst du verstehen.
Kelly: Du würdest mich doch nie verlassen.
Cruz: Hör zu. Bitte.
Kelly: Nein.
Cruz: Ich habe es mir genau überlegt. Das Risiko ist zu groß.
Kelly: Das Risiko ist mir egal.
Cruz: Ich meine auch nicht dich, sondern mich. Es ist für mich selbst fast unmöglich, mich so lange zu verstecken, wie es nötig sein wird und ich habe absolut keine Chance, wenn ich auch noch auf dich aufpassen muss.
Kelly: Cruz, du hast zu viele alte Filme gesehen. Diese alten schwarz-weiß Filme, in denen sich der Held für die Frau, die er liebt, opfert. Aber das sind doch bloß Geschichten. Das ist nicht die Wahrheit.
Cruz: Kelly, bitte mach es uns nicht noch schwerer, als es sowieso schon ist. Im Leben da ist nicht immer alles so, wie man es möchte.
Kelly: Oh nein, Cruz, du darfst mich nicht verlassen. Bitte geh nicht ohne mich!
Cruz: Ich kann dich nicht zu dem Leben verurteilen, das wir führen müssen, das kann ich nicht, verstehst du?
Kelly: Du redest, als wäre ich gezwungen, etwas zu tun, das ich nicht will. Aber ich habe mich freiwillig für dich entschieden.
Cruz: Und ich mich für dich. Du hast mir mehr über Liebe beigebracht, als ich dachte noch lernen zu können. Ich werde niemals in der Lage sein, dir das zurückzugeben, aber ich werde auch niemals zulassen, dass du einfach dein Leben wegwirfst, um mit mir durch die Hölle zu gehen, Kelly.
Kelly: Mein Leben wird erst zur Hölle, wenn du nicht mehr da bist, Cruz!
Cruz: Du hast hier ein schönes Leben. Du hast so viele Menschen in dieser Stadt, die dich lieben und…
Kelly: Du bist der einzige Mensch, der mir wichtig ist.
Cruz: Ich habe dir rein gar nichts zu bieten. Ich muss 24 Stunden am Tag über meine Schulter sehen und ich muss leben, wie ich es nicht mal meinem schlimmsten Feind wünsche. Baby, du bist außer mir der einzige Mensch auf diesem Planeten, der weiß, dass BJ Frank umgebracht hat. Kelly, hör mir bitte zu. Hör mir bitte zu! Irgendwann kommen diese Erinnerungen wieder in BJ hoch. Dann braucht sie jemanden, der ihr hilft, damit fertig zu werden. Hörst du? Versprich mir, dass du ihr hilfst. Ich wünschte, ich wäre da, aber wir beide wissen, dass das unmöglich ist.
Kelly (völlig in Tränen aufgelöst): Nein, ich werde mit dir gehen, Cruz!
Cruz: Nein, Kelly, ich brauche dich hier, an meiner Stelle.
Kelly: Bitte! Verlang das nicht von mir. Bitte. Nein.
Cruz: Es tut mir leid. (Er löst sich aus Kellys Umarmung)
Kelly: Nein. Geh nicht. (Sie hält Cruz fest)
Cruz: Es tut mir leid, Kelly, aber…
Kelly: Du darfst nicht einfach gehen. Ich liebe dich viel zu sehr.
(Sie küssen sich leidenschaftlich)
Cruz: Es tut mir so leid. Oh Gott, wie soll ich bloß ohne dich leben?
Kelly: Das darfst du nicht, weil du mich zu sehr liebst. Geh nicht ohne mich!
Cruz: Baby…
Kelly: Bitte nicht!
Cruz: Es muss sein. Es muss sein!
Kelly: Nimm mich mit. Lass mich nicht allein!
Cruz: Wenn dieser Fall erst abgeschlossen ist und das wird er irgendwann, dann komm ich zu dir zurück. Das verspreche ich!
Kelly: Nein, Cruz, nicht.
Cruz: Nein, bleib da stehen, Kelly. Komm nicht näher.
(Cruz rennt zum Flugzeug und Kelly läuft ihm nach)
Cruz: Kelly, bitte geh zurück!
Kelly: Nein!
(Cruz ist mittlerweile im Flugzeug und schließt die Tür)
Kelly: Nein, Cruz, nein!
(Kelly fasst an das Flugzeug, das sich in Bewegung setzt. Cruz schaut heraus)
Kelly: Nein, Cruz, nein!
(Sie rennt dem Flugzeug nach und stürzt auf dem Rollfeld…)

 

  trouble21